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IT-Weiterbildungsanbieter auf dem Prüfstand

IT-Weiterbildungsanbieter auf dem Prüfstand Die grosse Interviewserie zur Situation von IT-Weiterbildungsorganisationen, aktuellen Marktrends und „best practices“ Ansätzen im Bildungsmanagement.

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Autor: 

Newsbyte Admin / IT-Weiterbildungsanbieter auf dem Prüfstand

Datum: 

18.05.2007 17:17:04


Mit der Massenverbreitung der Produkte, mit der Erfolgswelle der PCs waren die Hersteller nicht mehr in der Lage, die enorme Nachfrage alleine zu stemmen. Sie brauchten Multiplikatoren vor Ort.
Durch die Verfügbarkeit von Standardsoftwareprodukten und dem exponentiell ansteigenden Bedarf an Programmierern hat das Ganze eine weitere Dimension erreicht. Programmiert wird ja heute nebst der kommerziellen Wirtschaftsinformatik auch auf (privaten) Kleincomputern und für das Web.
Hier ist eigentliche Wiege der heutigen IT-Bildungsanbieter zu sehen, mit entsprechend gewachsenem Zielpublikum.
Das waren jetzt 40 Jahre in Zeitraffer, soll aber mal soweit reichen. Die Hardcore-Chronisten mögen es mir verzeihen.

Um auf die Frage zurückzukommen: Das Besondere liegt in den besonderen Businesszielen der IT-Kundenschulungsorganisation: Die Kunden zu befähigen, das Produkt optimal zu nutzen und ein Aushängeschild für die Leistungsfähigkeit der Produkte und Mitarbeiter für die zukünftigen Kunden zu sein.
Das mit IT-Kundenschulung auch Geld zu verdienen ist, wurde zwar vorausgesetzt, war aber ursprünglich ein zweitraniges Ziel.

BFS:
Somit haben alle Hard- und Softwarehersteller die Kundenschulung als eine wichtige Säule für „Business Enabling“, für die Weiterverbreitung ihrer Produkte und Dienstleistungen, auf der Agenda.

ULH:
Kann man so sagen.

BFS:
Was gibt es sonst noch für grosse Unterschiede zu den anderen, den freien IT-Schulungsanbietern?

ULH:
Hier ist sicher die Kundenbasis einer der wichtigsten Unterschiede. Müssen die freien Anbieter mühsam neue Kunden aufbauen, so haben die Kundenschulungsorganisationen doch den Vorteil, dass alle möglichen Schulungskunden bereits im Vorfeld bekannt sind. Das spart, wenn richtig gemacht, eine Menge Vertriebs- und Marketingkosten.

BFS:
Was ist bei Hybrid-Organisationen? Kundenschulungsorganisationen, die auch Fremdprodukte anbieten? Ich denke z.B. an HP. Die haben ihre eigenen Produkte und auch Fremdprodukte wie z.B. von Microsoft im Programm.

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