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Autor: |
Newsbyte Admin / Google, Yahoo & Co.: Blutsauger der klassischen Printmedien? Und einer profitiert - fastsearch.com? |
Datum: |
14.05.2007 08:49:09 |
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Google bezeichnet sein Verhältnis zu den Zeitungen wenig überraschend als partnerschaftlich und Gewinn bringend für seine Medienpartner. "Mit unserem Partner-Programm AdSense verhelfen wir unseren Partnern zu Mehrumsätzen in Milliardenhöhe. Von unserem Gesamtumsatz 2006 in Höhe von rund 10 Mrd. Dollar sind 3,3 Mrd. Dollar an unsere Partner, darunter Tausende von Seitenbetreibern und Verlegern, geflossen", hält Kay Oberbeck, Google Sprecher für Nordeuropa, den Behauptungen von Fast entgegen. Vielmehr sieht Oberbeck ein eklatantes Missverhältnis zwischen der Internetnutzung und den Einnahmen aus Onlinewerbung. "Mediennutzer verbringen 20 Prozent ihrer Zeit im Internet. Bei der Verteilung der Werbegelder auf die Medien hat das Internet aber nur einen kleinen Anteil - in Österreich etwa nur 2,5 Prozent im Vergleich zu TV oder Print", betont Oberbeck.
"Fast ist eine gute Suchtechnologie, hat aber auch ihren Preis", sagt ein Branchenkenner, der nicht genannt werden möchte, gegenüber pressetext. Schibsted sei ein positives Beispiel eines Medienhauses, das Google etwas entgegensetzt und dabei qualitativ mithalten kann. "Aber ansonsten kommt man um Google nicht herum". Ein Bereich, in dem sich Zeitungen und Suchmaschinen in die Quere kommen, sei der lokale Suchmarkt. "Regionale Zeitungen sind in diesem Bereich sehr stark. Entsprechende Online-Angebote werden hier geschaffen und treten zu den Suchmaschinen, die auch in diesen Bereich drängen, in Konkurrenz".
Fasts Angebot kommt auf Grund des Preises wohl eher für größere Verlagshäuser in Frage. Für kleinere Verlage ist es schwierig, ein eigenes Suchangebot zu schaffen, so wie es Schibsted mit sesam.no vorgezeigt hat. Hack rät kleineren Verlagen daher die Kräfte in diesem Bereich zu bündeln. Er betont, dass Fasts Lösungen sowohl lokal als national ausgerichtet sind. "Es stellt sich die Frage, wer denn eigentlich die Konkurrenz im Online-Business ist. Ein anderes Medienhaus, das eine andere Region abdeckt, oder Google? Eine weitere Frage ist, mit wem es mehr Sinn macht zu kooperieren", so Hack, der das ISA-Netz als Beispiel für eine solche Bündelung der Kräfte nennt, anstatt diesen Bereich Online-Marktplätzen wie Froogle zu überlassen. Das 2003 gegründete ISA-Netz ist ein Zusammenschluss der drei Verlage Holtzbrinck, Ippen Gruppe und der WAZ, um die Online-Aktivitäten besser zu bündeln. Das ISA-Netz betreibt unter anderem die Portale immowelt.de, stellenanzeigen.de, markt.de und trauer.de und nutzt seit kurzem auch Fast. (pressetext.austria Linda Osusky)
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