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Google, Yahoo & Co.: Blutsauger der klassischen Printmedien? Und einer profitiert - fastsearch.com?

Google & Co.: Blutsauger der klassischen Printmedien? Fastsearch nutzt ambivalentes Verhältnis zwischen Zeitungen und Suchmaschinen aus

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Newsbyte Admin / Google, Yahoo & Co.: Blutsauger der klassischen Printmedien? Und einer profitiert - fastsearch.com?

Datum: 

14.05.2007 08:49:09






Google & Co.: Blutsauger der klassischen Printmedien? Fastsearch nutzt ambivalentes Verhältnis zwischen Zeitungen und Suchmaschinen aus


Erzeugt Google ein Ungleichgewicht?

Das Suchmaschinen-Trio Google, Yahoo und Microsoft - kurz GYM - ist ein Blutsauger der klassischen Printmedienhäuser. Dieser Eindruck entsteht, wenn man den Schilderungen von Michael Hack, Manager für die Region Zentraleuropa des norwegischen Softwareunternehmens Fast, glaubt. "Es ist eigentlich pervers, denn Google produziert nichts Eigenes, sondern profitiert von der Arbeit anderer und lebt davon mehr als gut", sagt Hack im Interview mit pressetext. Während Google exponentiell wachse, gingen die Umsätze vieler klassischer Medienhäuser weltweit zurück, unterstreicht Hack weiter das Ungleichgewicht am Online-Medienmarkt.

Fast, das bis 2001 mit alltheweb.com selbst eine Internet-Suchmaschine betrieben hat, macht im Rahmen einer Marketingoffensive eine Tour durch Europa (Amsterdam, Zürich, Berlin), um neben anderen Produkten seine Softwarelösung Fastmedia über den norwegischen und US-Markt hinaus bekannt zu machen. Internationale Verlags- und Medienhäuser nutzen bereits Fast-Technologien, darunter der Financial Times Verlag, Hearst und Reed Elsevier. Das Vorzeigebeispiel ist jedoch der norwegische Verlag Schibsted, dessen Portal sesam.no Fasts Suchlösungen nutzt und sich damit von Google und seinem Werbeprogramm AdSense unabhängig gemacht hat. Die großen Suchmaschinen hätten die Beziehung zwischen Medienhäusern und Werbekunden unterbrochen, unterstreicht Fast-Manager Perry Salomon. "Wir wollen den klassischen Medienhäusern helfen eine Antwort auf GYM zu geben, die immer mehr Marktanteile nehmen, den Großteil der Onlineeinnahmen für sich beanspruchen und überdurchschnittlich wachsen", stellt Hack die Position Fasts dar.

Tatsächlich ist das Verhältnis zwischen den klassischen Printmedien und den Suchmaschinen ambivalent. "Einerseits profitieren die Onlineseiten der Zeitungen von Google, das den Verkehr auf deren Webseiten lenkt und zusätzliche Werbeeinnahmen einbringt", so Anja Pasquay, Sprecherin des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), im pressetext-Gespräch. Auf der anderen Seite bediene sich Google der Inhalte ohne Autorisierung und ohne dies entsprechend zu honorieren, beklagt Pasquay. Jüngstes Beispiel für das ambivalente Verhältnis, ist der Rechtsstreit zwischen belgischen Medien und Google. Der belgische Zeitungsverband Copiepresse wehrte sich dagegen, dass Google auf seiner News-Suche ohne Erlaubnis auf die entsprechenden Medien verlinkte. Vor wenigen Tagen einigten sich die beiden Parteien und Google darf wieder auf Artikel der belgischen Zeitungen verlinken. Eine Archivierung ist jedoch weiterhin nicht gestattet.

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