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Details:
Autor: |
Beat Stocker und uli Hoffmann / IT-Bildungsmarkt Schweiz – die Insel der Glückseligkeit |
Datum: |
12.05.2007 09:04:26 |
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BFS:
Darauf komme ich gleich nochmals zurück.
Ist es den Bildungsanbietern nicht bewusst, dass sie etwas machen müssen?
ULH:
Bewusst vielleicht schon, aber es folgen zu wenige stringente Analysen und vielerorts nur ad hoc Massnahmen, deren Wert, deren ROI nicht gemessen wird…
BFS:
Beispiel bitte!
ULH:
Nun gemäß der Score-Studie ist die Homepage einer der wichtigsten Ankerpunkte für Bildungssuchende. Also muss ich alles daran setzten, dass die Homepage attraktiv ist und zum Wiederkommen einlädt. Das erreiche ich nur durch eine professionelle Gestaltung …
BFS:
… und einem Qualitätsstempel für die Homepage?
ULH:
Ja, wenn es sich rechnet und ich belegen kann, dass hierdurch zusätzliche Kunden gewonnen werden können und Teilnehmer wiederkommen. Viel wichtiger ist aber der Inhalt, dessen Aktualität und Attraktivität stehen an erster Stelle. Hier gibt es nur wenig gute Beispiele in der Schweiz.
BFS:
Wer und wo sind die guten Beispiele?
ULH:
Netter Versuch, aber ich werde hier keine Namen nennen. Es ist, was die Attraktivität angeht, sicher auch Geschmacksache. Nicht einfach die verschiedenen Geschmäcker der Kundensegmente unter einen Hut zu bringen. Der typische Office Anwender und die Hardcore Techies sind anders anzusprechen.
Es gibt aber auch sehr objektive Bewertungsansätze. Es gibt genügend Web-Tools wie z.B. Google-Analytics, um das Kundenverhalten zu analysieren.
Wir bitten unsere Kunden immer, ihre drei wichtigsten Merkmale in Google einzugeben. Wenn sie so besonders und einmalig sind, dann sollten sie doch dann an erster Stelle in der Auswertung stehen.
BFS:
… und dem ist nicht so?
ULH:
Na ja, wohl eher nein, aber wen verwunderts? Es gibt Anbieter, die werben immer noch mit „nur wir haben Referenten, die aus der Praxis kommen“ oder „unsere Durchführungsgarantie macht uns so besonders“. Was ich auch schon mehrfach gesehen habe ist „95 % unsere Kunden waren zufrieden“. Da fragt mach sich doch mit was?
Ein guter Verkäufer vom Mitbewerber sagt bestimmt „Danke für die Steilvorlage“.
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