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Details:
Autor: |
Projektleiter Daniel Kurmann, Auftraggeber Pius Achermann / Preisvergleich Unterhaltungselektronik |
Datum: |
01.04.2007 10:15:13 |
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Die folgenden Seiten geben anhand differenzierterer Betrachtungen Auskunft darüber, inwiefern die Hypothese der „Hochpreisinsel Schweiz“ in Bezug auf den Markt von Unterhaltungselektronik zutrifft. In einem ersten Teil des vorliegenden Berichtes erwartet Sie eine Beschreibung des Vorgehens bei der Preiserhebung und bei der Datenanalyse. Die Darstellung der ausgewerteten Daten, statistisch gestützte Kernaussagen und ein Exkurs über die Preisfindung der Anbieter sind weitere Bestandteile der vorliegenden Forschungsarbeit.
Nach einer intensiven Phase der Projektplanung wurde die Preiserhebung in Deutschland und in der Schweiz im Dezember 2006 durchgeführt. Im Anschluss ging es an die Aufbereitung, Auswertung und Analyse der Daten. Ich möchte an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen, dass diese Projektarbeit nur durch enormen Einsatz der Projektmitglieder möglich war.
Während der gesamten Dauer des Projektes wurde unser Team von einem Beratergremium begleitet. Dieses setzte sich aus Vertretern der Unterhaltungselektronikbranche und aus einem Mitarbeiter eines Marktforschungsinstitutes zusammen. Ebenfalls zählten wir auf die tatkräftige Unterstützung von Herrn Ruedi Minsch, Professor für Volkswirtschaftslehre und Statistik an der HTW Chur. Für die Unterstützung dieser Kräfte möchten wir uns an dieser Stelle recht herzlich bedanken.
Chur, im Februar 2007 Projektleiter Daniel Kurmann
1. Einleitung
Das hohe Preisniveau in der Schweiz ist längst zu einem Politikum geworden. Schnell ist in öffentlichen Diskussionen ein Schuldiger gefunden – sei dies die schweizerische Landwirtschaftspolitik oder die helvetischen Produkt- und Deklarationsvorschriften. Endgültige Aussagen über mögliche Verursacher oder Nutzniesser des hohen Preisniveaus sind komplexer Natur. Die Untersuchung der Preise eines einzelnen Marktes in der Schweiz und in Deutschland erachteten wir daher als eine äusserst spannende Angelegenheit.
Bundesrat J. Deiss wies in einer Rede anlässlich der Präsentation der Studie „Hohe Preise in der Schweiz: Ursache und Wirkungen“ des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) aus dem Jahre 2003 auf die Hochpreisinsel Schweiz hin. Er konstatierte, dass verschiedenste Medien der Bevölkerung immer wieder vor Augen führen, dass man in der Schweiz für identische Produkte bedeutend mehr bezahlt. Auch wenn es sich vielfach um Extrembeispiele handelt, bestätigt diese Studie auf empirisch-wissenschaftliche Weise, was ein europäisches Vergleichsprogramm bereits zuvor herausgefunden hat. Das Vergleichsprogramm von EUROSTAT attestierte der Schweiz im Jahre 2001
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