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Das Web 2.0 – was bringt die Zukunft?

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Autor: 

Valentin Höbel / Das Web 2.0 – was bringt die Zukunft?

Datum: 

23.03.2007 21:20:01






Das Internet gehört bei vielen Menschen inzwischen genauso zum Alltag wie das Telefon oder der Fernseher. Ob E-Mails, Benutzervideos oder multilinguale Diskussionsplattformen, das World Wide Web bietet nahezu unendlich viele Möglichkeiten für Privatanwender und Unternehmen. Doch dies alles ist bereits bekannt, was wartet in der Zukunft auf uns?

In den Medien ist in den vergangenen Monaten viel vom „neuen“ Web 2.0 zu hören gewesen. Nicht mehr das statische HTML-Dokument, sondern komplexe dynamische Portale mit Benutzerinhalten seien z.B. laut der Welt Kompakt nun die gefragten Webseiten. Dabei wirken die sonst so passiven Surfer nun aktiv an der Gestaltung der Seiten mit – was für die eigentlichen Betreiber eine enorme Zeitersparnis bedeutet. E-Mails, Onlinevideoplayer, Multimedia zum Herunterladen, Liveübertragungen aus fernen Ländern und große Wissensdatenbanken sind dank der großen Userbeteiligung so zum Leben erwacht und überraschten so manchen Skeptiker. Längst ist das Internet von den Leuten und Betrieben als Medium Nummer eins anerkannt worden und dementsprechend schnell arbeitet man an neuen Konzepten, um immer wieder neue Besucher für sein eigenes Projekt zu gewinnen.

All diese Bemühungen laufen darauf hinaus, Teile des normalen Lebens zu ersetzen, komfortabler zu gestalten oder unweigerlich bestehende Medien zu verschlingen.

Fernsehen als Webcontent

In Japan ist man dabei, dem Handynutzer mobiles Fernsehen zu ermöglichen. Gelingt es hier, ein geeignetes Komprimierungsformat zu finden, könnte diese Idee auch für das Internet übertragbar sein. Längst hielten schnelle Breitbandanbindungen in die meisten Haushalte Einzug, somit ist der Grundstock für die Onlineübertragung konventioneller Fernsehsender gelegt. Künftig könnte der Surfer beispielsweise bequem am Fernseher zwischen Tausenden Kanälen aus aller Welt wählen und diese dank DVD- oder BlueRay-Recorder aufnehmen. Dabei ist es nicht undenkbar, dass in wenigen Jahrzehnten das Internet die bisherigen TV-Übertragungswege vollständig ablöst. In diesem Falle wären unzählige Streitereien auf Grund von belastenden Sendemasten passé, auch die nicht ganz so billigen Satellitenschüsseln wären so überflüssig. Am Ende hätten sowohl der Kunde, als auch das Unternehmen gewonnen.

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