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Details:
Autor: |
Charles Taite / SPAM WARS: EPISODE II zu SPAM Problem gelöst? |
Datum: |
20.02.2007 06:25:55 |
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Die Anzahl der SPAM Mails im Eingangsbuch zeigt somit an, wie aktuell die eingesetzte Anti-SPAM-Lösung ist. Kurz gesagt: Liegen viele SPAMs in der Mailbox, ist das Regel-Update zu langsam. Das erklärt auch warum eine Mailbox SPAMs enthält, die genauso aussehen wie Mails, die geblockt und ins Quarantäne Verzeichnis verschoben wurden. Sie müssen sich also nicht wundern. Es dauert einfach seine Zeit bis SPAM auf die herkömmliche Art und Weise erkannt wird.
Wenn wir uns jetzt das Szenario mit SPAM 2.0 vorstellen, dann reden wir heute nicht mehr von 2 Millionen SPAM-Mails pro Tag. Die Zeiten sind endgültig vorbei. Stattdessen kann der Spammer mit einem Botnet mühelos bis zu 10 Millionen SPAMs versenden. Statt des Durchsatzes von 83.000 Nachrichten pro Stunde, werden nun stündlich 415.000 Nachrichten verschickt. Bevor dieser Spammer schließlich in einer Blacklist auftaucht, hat er in derselben 4-stündigen Periode satte 1,66 Millionen SPAM-Nachrichten versendet. Eine herkömmliche Anti-SPAM-Lösungen (Anti-SPAM 1.0) ist mit dieser SPAM-Flut völlig überfordert.
Was sind die Lösungsansätze?
Die Antwort klingt auf den ersten Blick ganz einfach: Anti-SPAM-Lösungen brauchen bessere Erkennungsraten. Statt 97% sollten künftig 99% erkannt werden. Doch so einfach ist das nicht. Auch bei einer Erkennungsrate von z.B. 99% werden bei einem derartigen SPAM-Volumen immer noch 4-5 SPAM-Mails (basierend auf den oben aufgeführten Zahlen) unbemerkt in die Mailbox der Benutzer gelangen. Der Empfang von nur 1-2 SPAM-Nachrichten pro Tag, wie zu Jahresbeginn, wäre nur mit einer Erkennungsrate von mindestens 99,5% realisierbar. Das klingt unmöglich? Ist es auch. Jedenfalls für Anti-SPAM 1.0 Lösungen.
Es gibt SPAM 2.0, dann brauchen wir Anti-SPAM 2.0, um uns zuverlässig vor SPAM zu schützen. Dieser SPAM-Schutz sollte sich durch zusätzliche proaktive Anti-SPAM-Technologien auszeichnen, wenn er Erkennungsraten von 99,5% oder höher haben soll. Ein Update der Regeln und das Vertrauen in die Blacklists reicht in diesem Fall nicht mehr aus. Die bisherigen reaktive Technologien sind veraltet und öffnen die Türen und somit die Anfälligkeit für die leistungsstarken Botnets. Auch wenn das Regelwerk anstatt stündlich künftig sogar minütlich aktualisiert wird, ist der Schutz vor SPAM unzureichend. Das Wachstum der Botnets und einhergehend der drastische Anstieg der SPAM-Mails ist auch langfristig nicht zu stoppen.
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