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Details:
Autor: |
Norbert Jakobi / Zukunft mit Wind, Sonne und Wasserstoff |
Datum: |
03.02.2007 20:11:46 |
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Dezentrale Energieversorgung mit Wasserstoffspeicherung
Die entsprechenden Wirkenergien (Wärme, Strom, Mobilität) können jetzt durch den zwischengespeicherten Wasserstoff beim Verbraucher bereitgestellt werden. Durch die direkte Verbrennung von Wasserstoff über einen Wasserstoffbrenner (thermischer Wirkungsgrad 100 Prozent) wird die Wärmeversorgung (Warmwasser und Heizung) im Gebäude realisiert. Denn ca. 92 Prozent unseres Energiebedarfes benötigen wir für Heizung und Warmwasser, davon fast die Hälfte von Dezember bis Februar und nur ca. 8 Prozent benötigen wir als Strom.
Stromerzeugung im Keller
Den Strom erzeugt man über einen Motorgenerator (Stirlingmotor) oder Brennstoffzelle, und die dabei entstehende Abwärme wird der Heizungsanlage des Gebäudes zugeführt. Die elektrische Energie wird mittels Batterien gepuffert. Diese Pufferung ist deshalb wichtig, da der Strombedarf entsprechend einer Tagesverbrauchskurve abgenommen wird und jahreszeitlich schwankt. Die Batterien müssen so dimensioniert werden, dass für einen ausreichenden Zeitraum die Versorgung des Gebäudes mit Strom über einen Wechselrichter sicher gestellt werden kann.
Mobilität mit Wasserstoff
Eine vierköpfige Familie erzeugt pro Jahr ca.16 Tonnen CO2 (Quelle: Greenpeace Magazin). Der Anteil der Mobilität liegt etwa bei 38 Prozent. Da wäre doch eine Wasserstofftankstelle am Haus, aus heutiger Sicht, eine sehr interessante Ergänzung. Wasserstoff, der über die hauseigene Photovoltaikanlage erzeugt wird, ist steuerfrei. Wenn die Autoindustrie die erforderlichen Wasserstoffahrzeuge entwickelt (Reichweiten bis 400 km sind für Kurzstrecken völlig ausreichend), stände CO2 frei erzeugter Energie auch in diesem Bereich nichts mehr im Weg.
Offshore-Netzanbindung
Herausforderung
Die Netzanbindung der Offshore-Windparks stellt Windanlagen- und Netzbetreiber vor neue Herausforderungen. In der Anfangsphase werden durch die begrenzte Leistung der ersten Windparks noch vergleichsweise einfache und kostengünstige Lösungen mit einer konventionellen Drehstromanbindung an das küstennahe Verbundnetz möglich sein.
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