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Details:
Autor: |
Norbert Jakobi / Zukunft mit Wind, Sonne und Wasserstoff |
Datum: |
03.02.2007 20:11:46 |
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Dazu ist es wichtig, alle technischen Möglichkeiten zur Energieerzeugung, die uns derzeit zur Verfügung stehen, kritisch zu betrachten.
Wind und Sonne sind nach unserer Meinung die Energielieferanten der Zukunft. Ihre Vorteile sind so enorm, dass deren Nachteile in den Hintergrund rücken. Nur haftet ihnen der scheinbare Mangel schwankender Verfügbarkeit an. Dieser Nachteil kann nur durch eine dezentrale Energieversorgung (regionale Erzeugung und Vermarktung) und durch Speicherung beim Verbraucher ausgeglichen werden.
Wasserstoff als Speichermedium
Der ideale Energieträger zur Speicherung ist Wasserstoff. Er entsteht bei der Elektrolyse durch Strom und Wasser. Den notwendigen Druck zur Zwischenspeicherung des Wasserstoffes in Druckgasflaschen erhält man durch die thermochemische Wasserstoffverdichtung auf Hydridbasis (Hydridpumpe). Die hierfür erforderliche thermische Energie liefert entweder die Verlustwärme des Elektrolyseurs oder eine gesteuerte elektrische Beheizung der Hydridröhrchen. Zu diesem Zweck einsetzbare Verfahren sind bekannt und müssen technisch optimiert werden.
Um die Speicherung von Energie beim Verbraucher zu steuern, benötigt man ein Energiemanagementsystem (EMS, Software-Datenbank), das die Kommunikation zwischen Verbraucher und Erzeuger herstellt, damit das Energieangebot mit der Energienachfrage abgestimmt wird, ohne das derzeitige Netz zu beeinflussen.
Mehr Wettbewerb mit Energiemanagement
Dazu muss jeder Energieerzeuger entsprechend seines mittleren jährlichen Energieangebotes genügend Kunden vertraglich binden, um die angebotene Energie an den Mann zu bringen und in Form von Wasserstoff zwischenspeichern zu lassen. Dieses Energiemanagementsystem registriert die angebotene Leistung des Energieanbieters sowie die relevanten Daten des Verbrauchers, wie Adresse, Name, Kundennummer, Anschlussleistung, vertraglich festgelegte Leistungsabnahme, Ladezustand, Speicher und die Speichergröße. Bei einem entsprechenden Leistungsangebot seitens des Energierzeugers wird äquivalent durch das Energiemanagementsystem, bedingt durch die fest definierte und hinterlegte Anschlussleistung des Verbrauchers, eine entsprechende Anzahl Verbraucher und dessen Elektrolyseur zugeschaltet und die Energie in Form von Wasserstoff zwischengespeichert. Jeder Verbraucher ist daraufhin in der Lage, gemäß der Größe seines Speichers noch andere Energieanbieter vertraglich zu binden, was folglich zu Wettbewerb führt.
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