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Zukunft mit Wind, Sonne und Wasserstoff, Dinge die uns alle etwas angehen

Zukunft mit Wind, Sonne und Wasserstoff

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Autor: 

Norbert Jakobi / Zukunft mit Wind, Sonne und Wasserstoff

Datum: 

03.02.2007 20:11:46






Weitere Herausforderung: Die Blindleistung

Als Zugabe noch ein kleines Problem mit dem Namen Blindleistung. Der überwiegende Teil, der am Drehstromnetz angeschlossenen Geräte oder Maschinen, wie Asynchronmotoren (Stabmixer, Wasserpumpen etc.), Wechselrichter (Fernseher, Computer) und Transformatoren benötigen Blindleistung (Erregerstrom, Magnetisierungsstrom) zum Aufbau eines Magnetfeldes, um überhaupt zu funktionieren. Blindleistung belastet die Leitungen zusätzlich und führt zu erhöhten Spannungsabfällen und Verlusten. Deshalb werden die Standorte von Kraftwerken, die Blindleistung zur Verfügung stellen, so gewählt, dass sie relativ gleichmäßig über das Netz verteilt sind, um Leitungsverluste zu minimieren. Die derzeitig vorhandenen Windkraftanlagen sind größtenteils aus Kosten- und konstruktiven Gründen mit Asynchron-Generatoren ausgestattet und müssen den notwendigen Magnetisierungsstrom (Blindleistung) extern beziehen. Werden nun große Offshorewindparks mit Asynchron-Generatoren in der Nordsee errichtet, muss dennoch dafür gesorgt werden, dass die Blindleistung in der Nähe des Bedarfs bereitgestellt wird.

Windparks im Norden – die Stromabnehmer im Süden

Um die Energie die aus riesigen Windparks im Norden zu den historisch gewachsenen Industriestandorten in der Mitte und im Süden zu transportieren, ist auch dringend das Netz auszubauen. Planung und Errichtung dieser Trassen benötigen Vorlaufzeiten von 10-20 Jahren und enorme finanzielle Mittel. Dazu kommen noch Bürgerproteste wegen Verunstaltung der Natur durch Überlandleitungen und Umweltschäden durch Erdkabelverlegung. Aus der Not heraus wurde eine technische Lösung entwickelt, mit der die Durchleitungskapazität der Hochspannungsleitungen witterungsgeführt erhöht wird. Auch diese Lösung führt nur kurzfristig zu einer Verbesserung.

Für die hier angeführten Probleme einer zentral gesteuerten Energieversorgung sind real und derzeit sind keine plausiblen zukunftsfähigen Konzepte in Sicht.

Eine mögliche Lösung

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