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Details:
Autor: |
Norbert Jakobi / Zukunft mit Wind, Sonne und Wasserstoff |
Datum: |
03.02.2007 20:11:46 |
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In Skandinavien gibt es bereits Versuchsanlagen an Flussmündungen, das Verfahren ist jedoch noch weit von der Wirtschaftlichkeit entfernt.
Wesentlicher Vorteil ist (im Gegensatz z. B. zu Wind und Sonne) die stetige Verfügbarkeit von Energie, solange sowohl Süß- als auch Salzwasser verfügbar ist.
Nukleare Energiequellen - Kernenergie
Genutzte nukleare Energiequellen
Bei der Kernspaltung von Uran oder Plutonium entstehen Energie und Neutronen, die ihrerseits wiederum weitere Spaltungen auslösen. Diese bei dieser Kettenreaktion frei werdende Energie wird in einem Kernreaktor kontrolliert genutzt.
Die Erzeugung von Kernenergie ist nicht völlig CO2-frei, da bei Gewinnung und Aufbereitung des Brennstoffs sowie bei dessen Transport und Entsorgung CO2-Emissionen auftreten. Die CO2-Emissionen liegen allerdings – auf die umgesetzte Energiemenge bezogen – um eine Größenordnung unterhalb der Emissionen eines fossil befeuerten Kraftwerks. Weiterhin fallen bei Errichtung und Beseitigung des Kernkraftwerks durch den enormen Materialeinsatz CO2-Emissionen an, die aber - da ein Kernkraftwerk enorme Mengen Elektrizität während seiner Betriebsdauer erzeugt - bezogen auf die insgesamt erzeugte Energiemenge nicht stark ins Gewicht fallen. Des Weiteren gibt ein Kernkraftwerk auch im Normalbetrieb geringe Mengen radioaktiver Stoffe mit Abluft (Edelgase) und Abwasser an die Umgebung ab, die Strahlenexposition der Bevölkerung liegt dabei weit unterhalb der Schwankungsbreite der natürlichen Strahlenbelastung und ist auch weitaus geringer als die Strahlenbelastung, die beispielsweise ein Kohlekraftwerk durch die Freisetzung der im Brennstoff enthaltenen natürlichen Radioaktivität (14C, 40K, Uran, Thorium) abgibt. Kernkraftwerke sind – von jährlichen Wartungen abgesehen – hochverfügbar, (mehr als 90 %) eignen sich besonders für eine konstante Leistungsabgabe und sind daher klassische Grundlastkraftwerke; sie sind bei den Stromerzeugungskosten konkurrenzfähig mit fossilen Energieträgern. Kernkraftwerke sind langlebig, einige haben in den USA Verlängerungen der Betriebsgenehmigungen auf bis zu 60 Jahre Laufzeit erhalten.
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