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Zukunft mit Wind, Sonne und Wasserstoff, Dinge die uns alle etwas angehen

Zukunft mit Wind, Sonne und Wasserstoff

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Autor: 

Norbert Jakobi / Zukunft mit Wind, Sonne und Wasserstoff

Datum: 

03.02.2007 20:11:46






Wind

Windenergie
Unterschiedlich warme Luftschichten führen zu einer Verfrachtung von Luft, die als Wind bezeichnet wird. Windenergieanlagen nutzen heute die natürliche Energie des Windes, um diese mit Hilfe von Propellern in mechanische Energie und schließlich in einem Generator in elektrische Energie umzuwandeln. Windenergie wurde bereits seit dem 10. Jahrhundert in Windmühlen genutzt, um Getreide zu mahlen.

Die Erzeugung von Strom durch Windenergie ist - vom Bau der Kraftwerke abgesehen - CO2-frei und setzt - von den durch Kraftwerksbau und -beseitigung bedingten Emissionen abgesehen - keine weiteren Schadstoffe frei. Die energetische Amortisationszeit ist extrem kurz, sie liegt bei wenigen Monaten bis zu einem Jahr. Das Windenergieangebot folgt zeitlich dem jeweils aktuellen Strombedarf, Windenergie ist somit sehr gut für Spitzen- und Mittellastdeckung geeignet. Die Nutzung der Windenergie birgt keine nennenswerten Sicherheitsrisiken. Eine Windenergieanlage ist sehr zuverlässig, die technische Verfügbarkeit liegt zwischen 95 Prozent und 99 Prozent, die energetische bei ca. 90 Prozent. Alle installierten Windenergieanlagen zusammen können weder gleichzeitig ausfallen, noch ist es wahrscheinlich, dass sie gleichzeitig keinen oder maximalen Strom liefern. Dazu ist die Windenergie unabhängig von Brennstoffen und deren Preisentwicklung; die Stromkosten entstehen fast ausschließlich durch Investitionskosten. Dieser Faktor führt dazu, dass bei weiter steigenden konventionellen Energiepreisen die Stromgewinnung aus Windenergie konkurrenzfähiger wird; als rein einheimische Energiequelle verringert sie die Abhängigkeit von globalen Preissteigerungen anderer Energiequellen.

Windenergieanlagen sind direkt von den gerade herrschenden Windverhältnissen abhängig, die Erzeugung schwankt also; bei Windstille oder Sturm erzeugen sie keinen Strom. Da die Speicherung von Strom aktuell nur mit von Umwandlungsverlusten behafteten Pumpspeicherkraftwerken erfolgen kann, müssen unter anderem konventionelle Kraftwerke, die ihren Strom aus nicht schwankungsbehafteten Quellen beziehen, diese Schwankungen ausgleichen. Durch die mittlerweile recht gute Prognostizierbarkeit des Windangebots sinkt dieser Anteil aber auf unter 10% der Windenergiekapazität und kann von bestehenden Kraftwerken innerhalb ihrer Regeltätigkeit aufgebracht werden. Deren Wirkungsgradreduzierung liegt, wie bei der Regeltätigkeit durch wechselnden Bedarf, bei nur wenigen Prozentpunkten.

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