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Swiss Equity: Avaloq und Finnova gewinnen Marktanteile und Banken sind mit IT überfordert

Der Markt für Bankeninformatik befindet sich weiterhin im Wandel. Im letzten Jahr konnten insbesondere die Anbieter Avaloq und Finnova wichtige Projekte gewinnen. Die Kunden schätzen vor allem die Offenheit der Systeme.

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Autor: 

Björn Zern und Roberto Stefàno / Avaloq und Finnova gewinnen Marktanteile und Banken sind mit IT überfordert

Datum: 

18.05.2006 17:31:46






Wir planen primär in den Konzernen unserer globalen Kunden aus der Schweiz zu expandieren. Die Wettbewerbssituation ändert sich bei der Internationalisierung nicht. Der Wettbewerb im Bankensoftwaremarkt ist auch in der Schweiz seit langem global.

Bleiben die Kunden ihren Softwareanbietern treu?
Die Treue der Kunden ist natürlich stark durch die Kundenzufriedenheit motiviert. Diese hängt wiederum von der Qualität und Innovation der Software ab.
Denn wenn das System nicht mehr den täglichen Anforderungen genügt und die Kundenunzufrieden sind, dann sind sie auch bereit für einen Wechsel. Kurz gesagt, die Nähe zum Kunden ist auch nach dem
Going Live ausschlaggebend!

Auf der anderen Seite sind die Kunden von den Softwareanbietern abhängig?
Die Abhängigkeit hängt mit der Investitionsfähigkeit der einzelnen Unternehmen ab, da eine Substitution nicht jeder zahlen kann. Aber es ist nicht so, dass wir uns in einem wettbewerbsfreien Markt bewegen.
Vielmehr ist die Konkurrenzsituation sehr gross. Hinzu kommt, dass die Abhängigkeit nicht kleiner wird, wenn man die IT selber herstellen lässt. Denn damit ist das gesamte Know-how auf wenige Köpfe
verteilt. Schliesslich sind die Kosten für eine Migration von einer eigenen IT und vom Wechsel zwischen zwei Herstellern in etwa gleich hoch. Zudem überwiegen die Effizienzpotenziale die Opportunitätskosten
der Abhängigkeit.

Wodurch hebt sich Avaloq in diesem Wettbewerb von der Konkurrenz ab?
Ein wichtiges Element ist unsere Architektur und Mandantenfähigkeit. Ein Trend im Bankenwesen zielt darauf hin, dass das Business aus einzelnen Komponenten zusammengesetzt wird. Dabei handelt es
sich nicht mehr nur um eine zentrale Verarbeitung, sondern auch um den Vertrieb, die Produktentwicklung oder den Handel.
Beispielsweise werden die Verarbeitungs- und Handelsprozesse in so genannten «Operations Hub» weltweit an wenigen Standorten zusammengefasst, der Vertrieb bleibt dezentral. Unsere Software hilft
unseren Kunden bei der Umsetzung ihrer Strategien. Entscheidend ist somit auch, dass man die Trends im Banking antizipieren kann.

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