Home News Artikel Community Members über ITnewsbyte.com   
 

Swiss Equity: Avaloq und Finnova gewinnen Marktanteile und Banken sind mit IT überfordert

Der Markt für Bankeninformatik befindet sich weiterhin im Wandel. Im letzten Jahr konnten insbesondere die Anbieter Avaloq und Finnova wichtige Projekte gewinnen. Die Kunden schätzen vor allem die Offenheit der Systeme.

Diese Seite jetzt zu Ihren Favoriten hinzufügen...  

  Detail  

  Bilder  

  Kontakt  

    



Details:

Autor: 

Björn Zern und Roberto Stefàno / Avaloq und Finnova gewinnen Marktanteile und Banken sind mit IT überfordert

Datum: 

18.05.2006 17:31:46






SWISS EQUITY MAGAZIN: Herr Fernandez, welche Entwicklungen haben Sie vergangenes Jahr im Markt der Bankensoftware festgestellt?
FRANCISCO FERNANDEZ: Nachdem die Banken in den Vorjahren auf der Kostenbremse gestanden haben, hatten sie im 2005 wieder Luft für Investitionen. Davon profitierten besonders jene Anbieter,
die kleinere Finanzhäuser in ihrem Kundenportfolio führen. Denn obwohl dies strategisch eine kurzfristige Sichtweise ist, sparen diese Bankhäuser bei einer schlechten Wirtschaftslage häufig an der
Informatik. Wir bei Avaloq haben den Wirtschaftsabschwung der Jahre 2001–2003 weniger gespürt, da viele Top-Brands ihre Investitionen eher antizyklisch vornehmen, damit sie für den kommenden
Aufschwung bereit sind. Generell kann gesagt werden, dass wir zurzeit volle Auftragsbücher haben. Wenn man sieht, dass auf globaler Ebene noch rund 70% der Bankensoftware selber gebaut wird, sehe
ich auch in Zukunft noch viel Handlungsbedarf.

Ist eine Internationalisierung bei der Bankensoftware aufgrund der hohen, länderspezifischen Regulatorien nicht sehr aufwändig?
Nein, der Aufwand hält sich in Grenzen. Unser erstes Projekt Anfang der 90er Jahre war die Helvetisierung eines holländischen Bankensystems. Wir haben damals viel gelernt und beim Bau des Avaloq Banking Systems entscheidende Innovationen eingeführt. Das Paket verfügt entsprechend über eine anpassungsfähige Architektur. Erste Schritte im Ausland waren bereits erfolgreich. Die Clariden-
Gruppe und die Barclays Gruppe sind mit Avaloq in Singapur live geschaltet.
Zurzeit sind wir mit Avaloq dabei, weitere Schritte über die Grenzen zu machen und neben bestehenden Kunden auch weitere in Luxemburg und Singapur mit unserer Lösung zu bedienen.

Wie schätzen Sie dabei die Risiken ein?
Eine Internationalisierung ist immer eine Herausforderung. Viele Firmen überfordern sich mit zu hohen Kosten und einem zu forschen Tempo bei der Auslandexpansion.
Da wir einen konservativen Weg wählen, bin ich sehr zuversichtlich, dass wir erfolgreich sein werden.

[Vorherige]  1 2 3 4 5 6  [Nächste]







spacer
Member Bereich
Login:
Ihre Emailadresse:

Ihr Passwort:

Auto-Login

Community
Diskutieren Sie diesen Artikel jetzt mit anderen Mitgliedern...
Aktionen:
Gefällt Ihnen diese Seite?
spacer

spacer
spacer spacer spacer
spacer

 sitemap