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Kampf im Cyberspace – wer wird gewinnen?

Kampf im Cyberspace – wer wird gewinnen?

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Autor: 

Yury Mashevsky / Kampf im Cyberspace – wer wird gewinnen?

Datum: 

24.01.2007 20:58:40






Der vorliegende Artikel soll die aktuelle Situation näher beleuchten: Was unternehmen Online-Kriminelle derzeit, um den IT-Sicherheitsunternehmen Widerstand zu leisten und wie und durch wen kann in absehbarer Zukunft Einfluss auf die Cyber-Kriminalität ausgeübt werden?

Konfrontation zwischen Online-Kriminellen und IT-Sicherheitsunternehmen

Derzeit ist die IT-Sicherheitsindustrie die wichtigste und wohl auch einzige Branche, die in der Lage ist, sich und andere erfolgreich gegen Cyber-Kriminalität zu verteidigen.

Im Zuge der nicht endenden Konfrontation entwerfen die Kriminellen unentwegt neue und immer raffiniertere Methoden zur Umgehung der bestehenden Technologien, was seitens der IT-Sicherheitsbranche wiederum zur Entwicklung immer neuer Schutzmechanismen führt. So entwickelt die Konfrontation eine spiralartige Eigendynamik, wobei die Kriminellen sich angesichts neuer Schutztechnologien nicht blindlings ergeben, sondern jede einzelne Lösung äußerst gewissenhaft auf ihre „Standhaftigkeit“ hin überprüfen.

Ein trauriges Beispiel hierfür ist das Projekt „Blue Frog“ der Firma Blue Security, das sich anfangs als erfolgreiche Lösung gegen Spam einen Namen machte. Zunächst lief tatsächlich alles völlig normal und bei einigen Usern reduzierte der „blaue Frosch“ den Anteil an unerwünschter Korrespondenz um bis zu 25 Prozent. Nach einem Jahres wurde dieses Projekt allerdings zusehends zu einem Dorn im Auge der Spammer, was wiederum zu dessen Ende führte: „Blue Frog“ warf nach einer Reihe von schweren DDoS-Attacken das Handtuch.

Auch die Antivirus-Branche muss differenzieren, denn die Aktivitäten der Kriminellen äußern sich sowohl in „kleinen Häppchen“ als auch im umfassenden Widerstand gegen Antivirus-Schutzlösungen.

Für die „kleine Häppchen“ gibt es folgende Beispiele: :

Die Autoren des Wurms Bagle untergruben die Bemühungen der Antivirus-Unternehmen, Zugang zu der entsprechenden Malwaresite zu erlangen und präsentierten diesen eine vollkommen saubere Datei. Den Antivirus-Experten stand daraufhin kein Schadprogramm zur Analyse zur Verfügung.

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