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Details:
Autor: |
Martin Stepanek / "Microsofts Antiviren-Lösung ist ganz schwach" |
Datum: |
18.12.2006 16:28:29 |
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Der Antivirenhersteller Kaspersky Lab http://www.kaspersky.de zählt zu den Aushängeschildern Russlands auf dem internationalen Markt. Einen Gutteil seiner Popularität hat das Unternehmen neben seinen anerkannten Lösungen im Security-Bereich auch dem charismatischen Gründer- und Führungsgespann, dem früheren Ehepaar Natalya und Eugene Kaspersky, zu verdanken. Während Eugene Kaspersky in seiner Funktion als Head of Research die neuesten Entwicklungen im Malware-Bereich im Auge behält (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=061211027 ), leitet Natalya Kaspersky als CEO seit Jahren erfolgreich die wirtschaftlichen Geschicke des Unternehmens. Im pressetext-Interview gewährt die Unternehmerin Einblick in die strategischen Pläne von Kaspersky für 2007 und erklärt, warum die Marktherrschaft von Microsoft bei Sicherheitslösungen kein Thema sein kann.
pressetext: Russland und seine politische Führung waren in den vergangenen Wochen und Monaten wiederholt negativen Schlagzeilen ausgesetzt. Ist dies für Sie als russisches Unternehmen angesichts Ihrer weltweiten Geschäftstätigkeiten ein Problem?
Kaspersky: Das würde ich verneinen, da wir mit unseren Business-Partnern nur geschäftliche Dinge besprechen. Natürlich versuchen wir unseren Teil dazu beizutragen, um Brücken zwischen unserem und anderen Ländern zu bauen. Diese politischen Fragen können wir als Unternehmen aber nicht lösen, zumal viel zu viele Emotionen mit im Spiel sind.
pressetext: Wie verhält es sich hinsichtlich der politischen Vergangenheit mit den USA? Hat es ein russisches Unternehmen dort besonders schwer?
Kaspersky: Natürlich ist es dort schwieriger für uns als in Deutschland oder Österreich. Andererseits unterhalten wir ja keine Geschäftsbeziehungen mit dem Pentagon, sondern in erster Linie mit Mittel- und Kleinunternehmen. Und diesen geht es um eine gute Lösung gegen Schädlinge und Sicherheitsbedrohungen. Woher eine Firma kommt, spielt kaum eine Rolle.
pressetext: Wie sieht ihre globale Strategie für die kommenden Jahre aus?
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