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Details:
Autor: |
PWC / Studie From São Paulo to Shanghai - New Consumer Dynamics: The Impact on Modern Retailing |
Datum: |
08.12.2006 10:13:53 |
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PwC-Studie: "Glocal" - die durchschlagende Strategie globaler Anbieter für lokale Märkte
Studie "From São Paulo to Shanghai - New Consumer Dynamics: The Impact on Modern Retailing"
Schwellenländer bieten attraktive Investitionsmöglichkeiten für Einzelhandels- und Konsumgüterunternehmen, sehen sich aber auch extrem unterschiedlichen Einkommen und Lebensweisen gegenüber. Die Studie "From São Paulo to Shanghai - New Consumer Dynamics: The Impact on Modern Retailing" von PricewaterhouseCoopers untersucht die wichtigsten Konsumententrends und die Chancen und Herausforderungen für Unternehmen, die in den Einzelhandels- und Konsumgüterbranchen von Indien, China, Russland, Polen, Argentinien und Brasilien tätig sind. In jedem der sechs Länder haben ausländische Anbieter das Discounter-Segment aufgebaut und richten zunehmend Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen ein.
Bereits heute herrscht in China und Indien ein zunehmender Fachkräftemangel. Um diese Lücke zu schliessen, gründen manche Unternehmen eigene Schulungseinrichtungen. Die Konsumentwicklungen in den untersuchten Ländern werden von der steigenden Anzahl von Kreditkarten und Autobesitzern wesentlich angekurbelt.
Eine Gemeinsamkeit aller in diesem Jahr untersuchten Länder ist die gravierende Einkommensungleichheit zwischen den Besitzenden und den Besitzlosen. Traditionell zählen die Landbewohner zu den Ärmsten.
Die starke Landflucht in die Metropolen hat jedoch auch dort eine ähnlich grosse städtische Unterschicht entstehen lassen. Die Bevölkerung in Argentinien, Brasilien und Russland ist überwiegend städtisch. In China, Indien und Polen hingegen lebt der Grossteil der
Einwohner auf dem Land oder in Kleinstädten der Provinz.
Wie die Studie zeigt, verändern sich durch das dramatische Wachstum dreier zunehmend mächtiger Konsumentengruppen auch die Konsumgewohnheiten massiv. Eine schnell wachsende vorwiegend städtische Mittelschicht gibt verhältnismässig wenig aus für Nahrungsmittel und immer mehr für die Einrichtung ihrer Häuser. Am oberen Ende der Mittelschicht beflügeln Neureiche und junge Aufsteiger den Umsatz von Luxusmarken und Lifestyle-Produkten. Schliesslich wird der Einfluss der stets zahlreicheren berufstätigen Frauen in allen sechs Ländern offenkundiger, besonders ausgeprägt in China, Brasilien und Indien.
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