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Internetrisiken: Nachwuchs schlauer als Eltern

Internetrisiken: Nachwuchs schlauer als Eltern: Symantec-Studie zum Thema „Internet-Nutzung in Familien“ entlarvt Sicherheitsmängel an Eltern-PCs

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Symantec / Internetrisiken: Nachwuchs schlauer als Eltern

Datum: 

06.12.2006 09:16:30






Internetsicherheit nicht „langweilig und uncool“
Die These, dass der Computer im Jugendzimmer für Eltern unbekanntes Terrain ist, auf dem sich die Sprösslinge weitgehend unkontrolliert ohne Beachtung von Sicherheitsmaßahmen austoben, ist nicht zutreffend. Im Gegenteil: Da der Nachwuchs das Internet intensiver nutzt, weiß er viele Risiken auch ohne elterliche Aufklärung richtig einzuschätzen. Rund 97 Prozent der befragten Jugendlichen mit eigenem PC messen der Sicherheit eine wichtige Rolle zu und geben an, sich entsprechend zu verhalten. Bei denjenigen, die den Eltern-PC benutzen, sind es immer noch 92 Prozent. Vier Fünftel der Teenager haben sich über eventuelle Gefahren aufklären lassen, dabei stammen die Informationen in erster Linie aus den Medien, dann aus dem Internet und erst an dritter Stelle von den Eltern. Die Jugendlichen geben mehrheitlich an, gut über die Internetgefahren informiert zu sein.
Die Einschätzung darüber, wovon im Internet die größte Gefahr ausgeht, unterscheidet sich im Detail zwischen dem Nachwuchs und den Eltern: Während beide Generationen die größten Risiken beim Herunterladen von Software, E-Mails und Musik/Filmen sehen, gehen die Meinungen über die Gefahren beim normalen Surfen und der Nutzung von Tauschbörsen auseinander. So schätzen 65 Prozent der Eltern das normale Surfen als gefährlich ein. Drei Viertel der Jugendlichen sieht die Nutzung von Tauschbörsen als riskanter an. 68 Prozent der Eltern stufen das Herunterladen von Musik oder Filmen als gefährlich ein, bei den befragten Jugendlichen sind es sogar 80 Prozent.
In der Praxis ist vor allem bedeutsam, welche Quellen für Downloads oder das normale Surfen genutzt werden. Während legale Angebote in der Regel vertrauenswürdig sind, stellen viele illegale Seiten eine Gefahr dar. Nicht selten nutzen diese Sicherheitslücken des Browsers aus, um Viren oder Spionageprogramme auf den PC des Besuchers zu übertragen. Diese Gefahr ist beiden Generationen weniger bewusst.
Nachlässigkeiten der Eltern Entscheidend für die Defizite bei der Sicherheit auf dem Familien-PC ist vor allen Dingen, dass viele Eltern wider besseren Wissens keine ausreichende Sicherheitssoftware installiert haben. So gaben 88 Prozent der erwachsenen Nutzer an, eine Firewall zu kennen, doch nur gut die Hälfte benutzen sie auch an ihrem Computer. Ebenso deutlich ist die Diskrepanz bei Anti-Viren-Software: 96 Prozent kennen sie, aber installiert sind sie gerade einmal bei 77 Prozent der Befragten. Besser geschützt sind dagegen die Rechner der Jugendlichen, auf denen immerhin in 71 Prozent der Fälle eine Firewall aktiv und in 84 Prozent der Fälle ein Anti-Viren-Programm installiert ist. Mehr als jeder zweite Computer im Jugendzimmer wird zudem von einem Anti-Spyware-Programm geschützt, während nur 29 Prozent der elterlichen PCs damit ausgestattet sind.

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