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Internetrisiken: Nachwuchs schlauer als Eltern

Internetrisiken: Nachwuchs schlauer als Eltern: Symantec-Studie zum Thema „Internet-Nutzung in Familien“ entlarvt Sicherheitsmängel an Eltern-PCs

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Symantec / Internetrisiken: Nachwuchs schlauer als Eltern

Datum: 

06.12.2006 09:16:30






Jugendliche finden das Thema Internetsicherheit gar nicht so „langweilig und uncool“ wie man vermuten könnte. Es sind vielmehr die Eltern, die deutlich nachlässiger mit dem Thema umgehen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie, bei der TNS Infratest 882 Eltern und Jugendliche im Auftrag von Symantec befragt hat. Dabei zeigt sich: 97 Prozent der 14- bis 18-Jährigen mit eigenem PC messen der Internetsicherheit eine große Bedeutung zu. Bei den Gleichaltrigen ohne eigenen PC sind es noch 92 Prozent. Außerdem setzen sie Sicherheitssoftware konsequenter ein als ihre Eltern. Dort wo Erwachsene die Kontrolle haben – am gemeinsam genutzten Familien-PC – existieren dagegen sehr viel häufiger Sicherheitsmängel. Im Zentrum der Studie stand dementsprechend auch die Fragestellung, wie gut Eltern und Jugendliche um Abwehrmaßnahmen gegen ungebetene Gäste Bescheid wissen und in der Praxis ihre persönlichen Daten gegen Zugriff von außen schützen.
Teenager, die zu Hause Zugriff auf das Internet haben, nutzen es intensiv. Insgesamt gehen 87 Prozent aller Jugendlichen täglich online. Rund 82 Prozent der Teenager zwischen 17 und 18 Jahren verfügen dabei über einen eigenen PC mit Internetzugang, bei jüngeren Jugendlichen zwischen 14 und 16 Jahren sind es immerhin schon 74 Prozent. Vor allem diejenigen Teenager, die über einen eigenen PC verfügen, sind im Internet äußerst aktiv: Von Ihnen gehen 94 Prozent täglich ins Internet. Dabei steht Surfen an erster Stelle der beliebtesten Tätigkeiten (97 Prozent), gefolgt von Chatten (84 Prozent) sowie dem Lesen oder Schreiben von E-Mails. Online-Spiele (58 Prozent) und das Herunterladen von Software (64 Prozent), Musik und Filmen (30 Prozent) sind ebenfalls weit verbreitet. Ferner gaben unter den befragten Jugendlichen immerhin knapp die Hälfte „sonstige Aktivitäten“ an – ein Beleg dafür, dass die Internet-Nutzung von Teenagern in vielen Fällen über die typischen Anwendungen wie E-Mail oder Surfen hinausgeht.
Bei intensivem Online-Spielen oder der Nutzung von Tauschbörsen liegt der Verdacht nahe, dass die Gefahr, die von Schadprogrammen wie Trojanern oder Würmern ausgeht, hinter Spaß und aufregender neuer Software oft ins Hintertreffen gerät. Gefährdet sind allerdings nicht nur MP3-Dateien oder Klingeltöne: Auf dem gemeinsam genutzten Familien-PC sind oft auch vertrauliche Daten gespeichert oder werden regelmäßig beim Online-Banking oder beim Besuch von Onlineshops eingetippt. Online-Kriminelle haben es genau auf diese Daten abgesehen, um Konten zu plündern oder auf fremde Rechnung einzukaufen. So sind laut dem aktuellen Internetsicherheitsbericht von Symantec 30 der Top 50 Schadprogramme in der Lage, vertrauliche Daten auszulesen.

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