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Details:
Autor: |
Newsbyte Admin |
Datum: |
04.12.2006 20:53:24 |
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Viren: Im November enthielt auf weltweiter Ebene eine von 137,5 an gültige Empfänger adressierten E-Mails, die aus unseriösen Quellen neuer oder bis dato unbekannter Art stammten, einen Virus. Das bedeutet einen Anteil von 0,7 Prozent und einen Rückgang um 0,27 Prozentpunkte gegenüber dem Vormonat. Trotz dieses vergleichsweise niedrigen Werts stand auch der November im Zeichen von Warezov-Attacken. Dieser Trojaner wurde in zahlreichen Massenmails in stets leicht modifizierter Form verteilt, sodass er signaturbasierende Abwehr-Tools umgehen konnte.
Phishing: Der November erlebte im Vergleich zum Vormonat einen leichten Rückgang von Phishing-Angriffen. Deren Anteil am gesamten weltweiten E-Mail-Verkehr nahm um 0,03 Prozentpunkte auf 0,5 Prozent ab. Demnach verbarg sich hinter einer von 200 E-Mails der Versuch, persönliche Authentisierungsdaten auszuspionieren. Gemessen als Anteil an allen per E-Mail verbreiteten Gefahren wie Viren und Trojanern hat die Häufigkeit von Phishing-Angriffen nach zuletzt weitgehend unveränderten Werten nun sprunghaft zugelegt. Im November machten sie 68,8 Prozent aller als schädlich einzustufenden Mails aus, die MessageLabs abgefangen hat – ein Plus von 15,7 Prozentpunkten.
Ländertrends:
· Ungeachtet eines Rückgangs der entsprechenden Quote um 4,9 Prozentpunkte im Vergleich zum Vormonat blieb Israel auch im November das weltweit beliebteste Spamming-Ziel. Die USA behielten trotz eines Minus von 1,8 Prozentpunkten die zweite Position, während Hongkong auf Rang drei vorrückte.
· Mit einem Plus von 6,9 Prozentpunkten erlebte Belgien den stärksten Anstieg der Spam-Quote – gefolgt von der Schweiz (plus 0,9 Prozentpunkte) und Deutschland (plus 0,1 Prozentpunkte).
· Indien war auch im November das Land, das am stärksten unter Viren-Angriffen zu leiden hatte. 3,8 Prozent des E-Mail-Verkehrs beziehungsweise eine von 26,3 E-Mails enthielten einen Virus, einen Trojaner oder ein vergleichbares Schadprogramm.
· Die Viren-Quote ging in den Vereinigten Staaten um 0,2 Prozentpunkte auf 0,5 Prozent (1 von 210,4) und in Großbritannien um 0,5 Prozentpunkte auf 0,8 Prozent (1 von 123,3) zurück, während Australien einen Anstieg um 0,2 Prozentpunkte auf 1,4 Prozent (1 von 71) zu verzeichnen hatte.
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