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Sicherheitskultur in Unternehmen: Technik allein genügt nicht!

Sicherheitskultur in Unternehmen: Technik allein genügt nicht! TWISK als Alternative.

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Autor: 

Thomas Schlienger, CEO TreeSolution GmbH / Sicherheitskultur in Unternehmen: Technik allein genügt nicht!

Datum: 

01.05.2006 14:26:33






Deshalb wird seit Ende der neunziger Jahre die Institutionalisierung der Informationssicherheit vorangetrieben [von Solms 2000]. Diese berücksichtigt u.A. auch sozio-kulturelle Aspekte der Informationssicherheit, die sogenannte Sicherheitskultur.

Was ist Sicherheitskultur?
Die Sicherheitskultur ist ein Bestandteil der Unternehmenskultur. Diese Theorie und davon abgeleitet die dazugehörigen Gestaltungsmassnahmen stammen aus dem Human Ressourcen Management und der Organisationstheorie. Der Kern einer jeden Unternehmenskultur sind grundlegende Annahmen über die Natur der Menschen, ihr Verhalten und ihre Beziehungen. Diese Annahmen manifestieren sich in den kollektiven Normen, Werten und Wissensbeständen einer Organisation, welche dann letztlich in Form von Artefakten und Kreation wie Handbücher, Anekdoten oder Rituale ausgedrückt werden und dabei einen Einfluss auf den Unternehmenserfolg haben. Die Unternehmenskultur ist ein wachsendes und sich änderndes kollektives Phänomen, welches durch das Management der Organisation beeinflusst oder sogar entwickelt werden kann. Eine Unternehmenskultur kann nun verschiedene organisatorische und inhaltliche Subkulturen haben. Eine davon kann die Sicherheitskultur sein, sie soll die täglichen Aktivitäten auf eine Art und Weise unterstützen, dass Informationssicherheit ein natürlicher Aspekt in den täglichen Aktivitäten eines jeden Organisationsmitgliedes wird. Sicherheitskultur hilft, das nötige Vertrauen zwischen den verschiedenen Partnern innerhalb einer Organisation aufzubauen und zielt somit auf das „Mein Benutzer ist mein grösster Feind“ Syndrom ab.

Entwicklung einer Sicherheitskultur
Wollen wir eine solche Sicherheitskultur innerhalb einer Organisation aufbauen, können wir uns u.a. von Empfehlungen inspirieren lassen, die für einen anderen sicherheitskritischen Bereich erstellt wurden. Die „International Nuclear Safety Advisory Group“ [International Nuclear Safety Advisory Group 1986] hat nach der Katastrophe von Chernobyl das Potential von sozio-kulturellen Massnahmen erkannt und das Konzept der Safety-Culture entworfen. Die Massnahmen der Safety-Culture zielen hauptsächlich auf die Schicht der Normen, Werte und Wissensbestände ab und gibt Empfehlungen für die drei Zielgruppen Unternehmenspolitik, Management und Mitarbeiter.

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