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Managing Complexity – Antworten aus Switzerland

“Managing Complexity” – Antworten aus Switzerland. Die Bulldock Oskar Verleihung.

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Autor: 

Organisator Dr. Pacal Sieber / “Managing Complexity” – Antworten aus Switzerland

Datum: 

02.12.2006 09:33:41






„Bananen, Zucchini und Weißkohl direkt ins Haus“ – so lautet die Erfolgsformel eines mittlerweile beeindruckenden Wachstums.
Die Schweizer Hausfrau kauft solche Waren online. Scheinbar in rauen Mengen. Es folgt Komplexität – vor allem der Logistik. Diese musste für LeShop neu erfunden werden. Wie vieles andere auch: Zum Beispiel das Portfolio der Produkte oder das Internet-Design. Letzteres war anfangs viel zu kompliziert. Heute geht es direkt zur Sache. Und die Produkte?
Sind heute völlig anders als beim Start anno 1998! Man lernte dazu. Durchaus mit Trial and Error: Gefragt sind nämlich frische Waren – kaum
Konserven. Wer würde das beim Internet schon glauben? Für Komplexität sorgt auch hier der Faktor der Kultur: Zum Beispiel bei Suchmustern der Kunden. Franzosen suchen anders als Schweizer oder Briten. Finden sie nicht, dann bleibt der Kauf ganz einfach aus! Jeder Online-Markt benötigt daher die möglichst hohe Anpassung an die Kultur des jeweiligen Landes – mitunter innerhalb des Landes noch an die Kultur einer Region. Das wiederum macht den Shop komplex. Einfacher geht es aber nicht. Letztlich steigert man die Produktivität des Unternehmens, indem man Tatsachen erkennt und akzeptiert und eben nicht verleugnet! Ergo: Künstliche Vereinfachung macht Komplexität und Produktivität nicht
besser.


4. Das Orchester spielt auf Diskussion
Nun ging es konzertiert zur Sache: Es erschienen gleich mehrere gescheite Köpfe. Prof. Dr. Thom, Erich Gebhardt, Reto Nause, Mark Moser und die Moderatoren Sieber und Urchs. Sie zünden ein Feuerwerk intelligenter Gedanken. Erneut spielten interkulturelle Fragen eine zentrale Rolle. Speziell beim internationalen Blauen Kreuz kann man gut nachempfinden, wie sehr der Teufel im Detail des jeweiligen Landes steckt.
Unabhängig davon erfolgt ein kluger Blick auf die Juristik innerhalb der Kette „Aufgabe, Kompetenz, Verantwortung“. Gerade der letzte Aspekt
führt dazu, dass Machtverteilung an Haftungs- damit und Vertrauensgrenzen stößt. Komplexität der Praxis sei oft die Folge, fehlenden Vertrauens eines Kollegen in den anderen.

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