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Details:
Autor: |
Organisator Dr. Pacal Sieber / “Managing Complexity” – Antworten aus Switzerland |
Datum: |
02.12.2006 09:33:41 |
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2. Mit dem Fahrrad in die weite Welt
Wer kennt PLIM? Allenfalls Einkäufer von Migros, Tchibo oder BMW dürften wissen: Die Firma stellt Fahrräder und Zubehörteile für Markenunternehmen her. Am Rednerpult steht Theo H. Grepper. Gründer von PLIM. Spross einer traditionellen Berner Velo-Schmiede. Fahrräder in
wenigstens Dritter Generation. Jetzt weltweit vertreten – sogar in China. Die Folge: Komplexität.
Grepper zögert nicht, vorab die Schweiz zu kritisieren: Manchmal müsse man ins Ausland gehen. Im eigenen Land ginge mitunter nichts. Er überschritt die Schweizer Grenzen erfolgreich. Mit einer klaren Strategie: Low- und Highend-Focussierung! Keine Mitte: Entweder Wasser oder
Champus. Aber keine Mischgetränke. Das reduziert nicht nur Komplexität. Das ergänzt sich auch markentechnisch gut: „Bekannt zu bleiben“, sagt Grepper, sei heute schwerer als „bekannt zu werden“.
Marken verlieren unentwegt Awareness. Folglich beliefert er gezielt starke Marken an beiden Enden: Oben und unten. Klasse und Masse. Seine eigene Marke bleibt eher unbekannt. Genau deshalb kommt es nicht zu Konflikten. Genau dadurch läuft sein Modell so gut.
Grepper weiß: Globale Wirtschaft erfordert interkulturelle Kompetenz. Es geht darum, Kultur und Emotion als Erfolgsfaktor zu akzeptieren. Die
wichtigste Herausforderung der nächsten 30 Jahre: Man muss Kulturen und Abläufe verbinden, das Ganze integrieren. Ansonsten folgt
interkulturelles Wirrwarr. Darauf folgt noch mehr Komplexität. Das Ergebnis: Geringere Produktivität. Ergo: Kultur und Emotion sind bei Komplexität besonders relevant!
3. Bananen und Weißkohl via Internet Vortrag
LeShop.ch wäre beinah gestorben. Im Jahr 2002. Dann, wenn es eigentlich am schönsten ist: Zwischen Weihnachten und Neujahr. Genau zu dieser Zeit brauchte Christian Wanner mal eben 10 Millionen. Er ist CEO und Gründer dieses Shops. Doch er hatte eben nicht nur die Vision, sondern auch starke Nerven. Er suchte und fand private Investoren. In kürzester Zeit. Unter schwersten Bedingungen: Die Verträge seiner Investoren unterzeichnete er auch nicht im Hotel oder Büro. Eine Tankstelle sei es vielmehr gewesen. Danach geht es mit LeShop unentwegt bergauf. Migros stieg mit ein. Der Laden läuft! Zudem macht er ganz nette Fernsehspots. Wanner zeigt ein Beispiel.
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