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Details:
Autor: |
Organisator Dr. Pacal Sieber / “Managing Complexity” – Antworten aus Switzerland |
Datum: |
02.12.2006 09:33:41 |
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“Managing Complexity” – Antworten aus Switzerland
In Berner Kurssaal trafen sich am 21.11.2006 über 300 Manager bekannter Schweizer Unternehmen. Das so genannte CNO-Panel ist mittlerweile fast schon Tradition: Es ist seit sechs Jahren ein bekanntes und wichtiges Event.
Anlass für das Treffen: Die Einladung von Dr. Pascal Sieber, Gründer und Geschäftsführer von Dr. Sieber & Partner – ein Berner Research und Beratungsunternehmen.
Das Thema: Komplexität – ihre Bewältigung und Fragen der Produktivität. Co-Moderator: Der bekannte Deutsche Medienexperte Ossi Urchs.
Als Intermezzo: Der bekannte Schweizer Karikaturist „Pfuschi“.
1. Paradoxie der Produktivität Vortrag
Das Entree von Prof. Dr. Bernhard Katzy: „Eigentlich gibt es nichts Neues zu berichten!“ Es geht ihm im weiteren Vortrag tatsächlich nicht um vermeintlich Neue Erkenntnisse oder neue IT-Tools. Wichtiger ist ihm die Umsetzung von dem, was man schon länger weiß! Er legt seinen Finger direkt in die Wunde: Viele Workflows sind wie papierlose Büros – bloßes Wunschdenken. Fernab von Realität und Effizienz.
Der radikale Vorschlag: Mit Untätigkeit kann man die Produktivität erhöhen! Als Beispiel nennt er die kommerzielle Landkartenerstellung.
Das Ziel: Verkürzung von neun Monaten Produktionszeit auf neun Wochen. Und wie? Indem man menschlicher Intuition misstraut!
Genauer: In dem man Mitarbeiter daran hindert, etwas zu tun! Paradox?! Nein. Katzy spricht aus, was viele Manager nur allzu gern verdrängen: Kontrolliertes Nichtstun kann die Produktivität erhöhen! Das ist der Umkehrschluss aus folgender Erkenntnis: Arbeit nach Stechuhr ist kein Garant für Produktivität. Noch wichtiger: Komplexität steigt mit unnötigen Handlung. Und das Hauptproblem: Es wird in Unternehmen permanent unnötig gehandelt. Insbesondere dann, wenn weder Ziele, Kompetenzen und/oder Schnittstellen geklärt sind. Die Folge: Unproduktiver Aktivismus. Permanente Steigerung der Komplexität. Weniger Produktivität. Und so weiter … Ergo: Erst denken. Dann handeln!
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