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Details:
Autor: |
Frank Bisanz / Herausforderung für das Top-Management - eine Revisionssichere IT |
Datum: |
17.11.2006 06:10:48 |
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Eine weitere Anspruchsgruppe findet sich in Geschäftspartnern, die integrierte Prozesse mit dem Unternehmen abwickeln. Sowohl Lieferanten wie auch Abnehmer definieren Mindestanforderungen (z.B. Zertifizierungen) und fordern deren nachweisliche Einhaltung (z.B. KreditWirtschaftsGesetz KWG inkl. Basel II ab dem 01.01.2007).
Risikomanagement für die IT
Das Begegnen der Unternehmensrisiken gehört zu den Top-Aufgaben der Geschäftsleitung. Die Strategien des Risiko-Managements gliedern sich in Vermeidung, Verminderung und Risikotransfer.
Für die IT ist eine Vermeidung heute nur noch in geringem Umfang möglich und geht einher mit starken Einbußen an Effizienz und Effektivität. Die Anforderungen durch die Geschäftsumwelt sind oft nur elektronisch zu bedienen oder würden einen unverhältnismäßig hohen manuellen Aufwand erfordern.
Ein Risikotransfer, beispielsweise an Versicherungen oder auch ein komplettes Outsourcing der IT, bieten eine interessante Alternative. Allerdings werden auch die Kosten für eine Risikoversicherung von den Versicherern nach Ausfallrisiken und nach der Effektivität des IT-Managements kategorisiert und kalkuliert.
Ein Outsourcing der IT ist für das Unternehmen immer geschäftskritisch. Ein solcher Vertrag sieht daher Kontroll- und Steuerungsmöglichkeiten vor. Da es ohne klares Management keine Kontroll- und Abrechnungsbasis gibt, ist die Einführung eines IT-Managements zwingend. Die Installation dieses Managements wird dazu auf die eigentlichen Betreuungskosten aufgerechnet.
Standardisierung – der ITIL-Ansatz
Bereits in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts wurde die IT Infrastructure Library (ITIL) gegründet. Ziel war es, Qualität, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit der IT-Services mit geeigneten Prozessen steuerbar zu machen und bewährte Verfahren zu dokumentieren und zu vereinheitlichen. Über die Jahre wurde ITIL ständig weiterentwickelt und auch den Anforderungen der Industrie angepasst. Gerade diese Öffnung trug wesentlich dazu bei, dass sich ITIL inzwischen weltweit als Defacto-Standard etablieren konnte.
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