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Autor: |
Hans Feigenwinter / Interview November 2006: Hans Feigenwinter Leiter Informatik MBB; Die Automatisierung ist gestartet |
Datum: |
28.11.2006 13:53:39 |
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1996 wagte ich den Sprung in die "Selbstständigkeit" und gehörte der Geschäftsleitung der Asetra Group AG bis Ende 2001 an. Mitverantwortlich für das Netzwerk-, Security- und Microsoft-Business. Mit der wesentlich kleineren New-Net, welche 2005 an die RedIT verkauft wurde, haben wir unser Wissen in der VoIP und Netzwerktechnologie vertieft. Seit Oktober 2005 bin ich jetzt bei der MBB in Birsfelden.
Eine sehr interessanter Weg: Vom Engineer zum Unternehmer und zum industriellen Dienstleister?
Erfahrungen welche mir heute zugute kommen, mit Sicherheit ein interessanter Weg. Nun bei der Migros, der grösste Arbeitgeber in der Schweiz mit 80000 Mitarbeitern, und trotz allem kann man noch selber Entscheidungen treffen. Die Leitplanken sind gesetzt, doch wir können sehr frei unsere Arbeiten selber durchführen und entscheiden (wir gehören zu den besseren Industrieunternehmen im Konzern). Personal, Budget und Komplexität nahm in den letzten zwei Jahren erheblich zu, dies ist eine der Herausforderungen im positiven Sinne. Es findet ein unternehmerischer Wandel statt, unterstützt von starker "Mutterhand" des MGB's (Migros Genossenschaft Bund).
Unternehmerischer Wandel? Bedeutet dies auch neue Produkte?
Ja mit Sicherheit und gerade dies war eine tolle Erfahrung mit den hauseigenen Produkt- Engineers, mit der Weiterentwicklung der Kaffeemaschine Delizio Comfort II. Technologisch . Ein herausragendes Produkt, welches in Rekordzeit entwickelt wurde (auch in China) - proaktive Arbeit. Um am Markt überleben zu können wollen und müssen wir auch unser restliches Sortiment laufend erweitern und verbessern.
Eine Herausforderung von der Front in einen Bürojob?
Sicherlich, denn mit meinem Wissen vom Hersteller/Lieferanten über Projekte, Dienstleistungen und Reseller kenne ich die IT-Gegebenheiten ausgezeichnet und kann so die Erfahrung kompetent weitergeben. Die erfahrene Führungsverantwortung und Betreuung des Faktors "Mensch" gehört auch hier zu den zentralen Herausforderungen.
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