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Details:
Autor: |
Laura Bachrach / Entschuldigungen von CEOs |
Datum: |
01.11.2006 06:01:32 |
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Taten haben mehr Wirkung als Worte: Entschuldigungen von CEOs sind wenig effektiv in Krisensituationen und bei der Wiederherstellung eines angeschlagenen Image.
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In der Managementetage globaler Unternehmen werden öffentliche Entschuldigungen von CEOs als weniger effektiv eingestuft, als andere Strategien zur Aufbesserung des angeschlagenen Image eines Unternehmens (59 Prozent). Zu diesem Ergebnis kam eine neue Untersuchung, die von der globalen PR-Agentur Weber Shandwick und KRC Research in 11 Ländern durchgeführt wurde.
"Entschuldigungserklärungen von CEOs, die mittlerweile bei jeder Krise oder bei Anschuldigungen gegenüber einem Unternehmen fast schon erwartet werden, verlieren zunehmend an Wirkung, wenn es darauf ankommt, die öffentliche Besorgnis zu beschwichtigen", sagte Dr. Leslie Gaines-Ross, die als Chief Reputation Strategist von Weber Shandwick für die Gestaltung dieser neuen Untersuchung verantwortlich ist. "Es ist zwar wichtig, dass jemand die Verantwortung übernimmt und sich entschuldigt, aber von CEOs wird jetzt in Krisensituationen einfach mehr verlangt, wie beispielsweise ein verbesserter Kontakt zur Öffentlichkeit, um zu verdeutlichen, welche sofortigen und regelmässigen Massnahmen zur Abhilfe des Problems eingeleitet werden."
Nahezu drei Viertel der 950 Führungskräfte globaler Unternehmen, die an der Umfrage "Safeguarding Reputation(TM)" (Sicherung des Ansehens) teilgenommen haben, vertraten die Meinung, dass das angeschlagene Image eines Unternehmens am ehesten dadurch wiederhergestellt werden kann, dass gezielte Aktionen zur Behebung des Problems angekündigt werden (76 Prozent), dass ein Frühwarnsystem eingerichtet wird (76 Prozent) und dass verbindliche Verfahren und Richtlinien festgelegt und befolgt werden, die das Verantwortungsbewusstsein des Unternehmens auf eindeutige Weise demonstrieren (73 Prozent). Daneben wurden noch einige andere Strategien zur Aufbesserung des Ansehens nach einer Krise genannt, wie beispielsweise die enge Zusammenarbeit mit der Rechtsabteilung bei öffentlichen Verlautbarungen (72 Prozent), die Veröffentlichung eines regelmässig aktualisierten Berichts über die Fortschritte bei der Behebung des Problems (71 Prozent) und die zügige Offenlegung der Vorfälle (71 Prozent). Viele dieser Massnahmen tragen dazu bei, die übermässige Berichterstattung in den Medien einzuschränken, da Interessierte und Betroffene sich davon überzeugen können, dass das Unternehmen Schritte eingeleitet hat, die transparent und den Umständen angemessen sind und die Eigeninitiative des Unternehmens unter Beweis stellen.
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