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Details:
Autor: |
Wolfgang Sidler / Nachdiplom FH Informatiksicherheit |
Datum: |
15.05.2006 15:01:03 |
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Projekte sind als innovative, einmalige und befristete Vorhaben definiert. Sie sind aber auch Chancen, mit begeisterten Mitarbeitern Neues anzupacken, echte Aufbauarbeit zu leisten und die Zukunft gemeinsam zu gestalten. Projektteams mit der richtigen Eigenmotivation setzen normalerweise ungeahnte Energien frei. Gut geführte Projekte erzeugen zudem Faszination und Ausstrahlung über das Unternehmen hinaus.
Die Anwender möchten möglichst rasch eine Lösung, die ihre sämtlichen Bedürfnisse abdeckt. Das sie das Projekt in Auftrag geben, ist es für sie selbstverständlich, dass der Anbieter bzw. der Projektleiter alles nötige dazu beiträgt. Die Anbieter möchten ihre Lösungen unbedingt verkaufen und mit dem Kunden ins Geschäft kommen. Das Management jedoch sieht im Einsatz einer neuen IT-Lösung Möglichkeiten zur Produktionssteigerung, Prozessoptimierung, Unterstützung der Geschäftsprozesse und das Integrieren neuer Geschäftsideen.
Im Projektmanagement eines Software-Projektes oder generell eines IT-Projektes ist es sehr wichtig, dass ein definiertes Vorgehensmodell (Phasenmodell) verwendet wird. In der Regel ist eine reine Projektorganisation der Matrix-Projekt-Organisation vorzuziehen. Die Mitarbeiter werden aus ihren angestammten Arbeitsstellen herausgelöst und zu einer neuen, zeitlich begrenzt bestehenden Organisationseinheit zusammengefasst. In dieser Organisationsform hat der Projektleiter vergleichsweise grössere Kompetenzen und Verantwortungen.
Für jeden Projekttyp wird ein angepasstes Vorgehen verwendet, basierend auf dem Standardmodell. Das entsprechend angepasste Vorgehen wird in der Vorstudie festgelegt. Dabei werden auch spezielle Projektsituationen (IT-Sicherheit, Gesetze, Terminvorgaben, Ressourcen, …) miteinbezogen. Die Entscheidungswege sind der Projektgrösse anzupassen.
Häufig sind die Projektleiter mit den sicherheitsrelevanten Bedürfnissen wenig vertraut. Stellen Sie sicher, dass bei Ihnen intern bei allen entwickelten und/oder eingekauften und integrierten Applikationen, Lösungen und Systemen eine phasenweise Begleitung durch einen IT-Sicherheits-Beauftragten erfolgt. Somit können alle sicherheitsrelevanten Bereiche in enger Zusammenarbeit mit dem Projektteam rechtzeitig und proaktiv identifiziert werden und anforderungsgerechte Kontrollmassnahmen vorgeschlagen werden. Für die Betriebsaufnahme von Applikationen, die ohne oder nur mit marginaler interner Begleitung entwickelt worden sind, ist als zwingende Voraussetzung für die Betriebsaufnahme die Erstellung eines IT-Security-Konzepts bzw. eine Stellungnahme des IT-Sicherheits-Beauftragten erforderlich.
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