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e-Government im Kanton Basel-Stadt: Statusbericht 2006

e-Government im Kanton Basel-Stadt: Statusbericht 2006

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Autor: 

Dr. Robert Heuss, Juri Weiss, Javier Bargas-Avila / e-Government im Kanton Basel-Stadt: Statusbericht 2006

Datum: 

14.10.2006 11:25:35


Dr. Robert Heuss
Staatsschreiber
Basel, 28. September 2006


Zusammenfassung
1. Ausgangslage
Mit dem Bericht vom 31. Juli 2001 "e-Government im Kanton Basel-Stadt:
Strategie und Aktionsplan" hat der Regierungsrat das Thema Beziehungen zwischen der Verwaltung und ihrer Kundschaft über Internet erstmals konzeptionell angegangen (nachdem bereits seit 1995 die ersten kantonalen Websites realisiert wurden). In der Folge hat auch der Grosse Rat einem Ausgabenbericht für Sofortmassnahmen und weitere konzeptionelle Arbeiten zugestimmt. Mit dem vorliegenden Bericht wird deren Umsetzung aufgezeigt und eine Beurteilung des Stands von e-Government im Kanton aufgrund eigener Untersuchungen und Studien Dritter vorgenommen.

2. Umsetzung des Aktionsplans
Der erste Aktionsplan war vor allem auf eine gezielte Verbesserung des Informationsangebots ausgerichtet. Insbesondere die komplette Neustrukturierung des Portals www.bs.ch nach Themen (bzw. Lebenslagen) und die praktisch durchgängig umgesetzte Vereinheitlichung des Corporate Designs haben wesentliche Verbesserungen für die Nutzer/-innen gebracht.
Auch inhaltlich wurde das Angebot weitgehend komplettiert, sodass heute auf beinahe alle Fragen eine Antwort auf dem Internet gefunden werden kann. Die zweite Ausbaustufe des e-Government, die elektronische Kommunikation, wurde im Bereich des e-Mail-Verkehrs professionalisiert und mit der Einführung sogenannt intelligenter Formulare wird eine weitere Effizienzsteigerung im elektronischen Verkehr angestrebt. Eigentliche Transaktionen, bei denen Prozesse durchgängig elektronisch abgebildet werden und der Kundschaft Zugriff auf Applikationen gewährt wird, konnten allerdings erst spärlich bzw. ansatzweise realisiert werden.

3. Die Entwicklung in Basel-Stadt im Vergleich
Die dem Internet innewohnende Transparenz hat auch dazu geführt, dass die Angebote unter den Kantonen (und Städten) einfach verglichen werden können und entsprechende Rankings aufgestellt werden. Dabei konnte sich der Kanton vom Mittelfeld hin zu einer eigentlichen Spitzenstellung auf nationaler Ebene entwickeln. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in einer relativ hohen Zufriedenheit der Bevölkerung mit dem Angebot wider. Zu relativieren ist dies allerdings im internationalen Vergleich, da die Schweiz insgesamt bestenfalls im Mittelfeld, häufig aber auch am Ende der Skala platziert wird. Der Grund liegt vor allem in erst spärlich vorhandenen Transaktions-Angeboten.

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