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Details:
Autor: |
Dr. Robert Heuss, Juri Weiss, Javier Bargas-Avila / e-Government im Kanton Basel-Stadt: Statusbericht 2006 |
Datum: |
14.10.2006 11:25:35 |
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Um von dieser vielversprechenden Ausgangslage zu durchgängig elektronisch unterstützten Geschäftsprozessen zu gelangen, muss der Blickwinkel allerdings über das Thema „Datenmarkt“ hinaus erweitert werden. Aktuelle Studien und Beobachtungen bestätigen die These, dass sich die wirksamsten und nachhaltigsten Verbesserungen von e-Government im Bereich der verwaltungsinternen Ablaufsgestaltung erzielen lassen. Dabei spielt die Prozessorientierung eine zentrale Rolle.
Wegen der föderalistischen Strukturen und mangelnden Standards wird diese Chance gesamtschweizerisch noch schlecht genutzt. Dies gilt sowohl für Prozesse, an denen Organe von Bund, Kantonen und Gemeinden beteiligt sind(, als auch für solche, die eine kantonsinterne Abstimmung erfordern. Es scheint sich eingebürgert zu haben, für jedes auftauchende Problem ein geeignetes IT-Werkzeug einzuführen, oft ohne dem Zusammenspiel der gefundenen Lösungsansätze die nötige Beachtung zu schenken.
Aus der Gesamtsicht bleibt deshalb der Nutzen hinter dem grundsätzlich Möglichen weit zurück. Diesen Befund unterstreichen internationale Rankings, die der Schweiz beste infrastrukturelle Voraussetzungen, aber nur eine bescheidene Nutzung dieser attestieren (vgl. Ziff 3.2.2).
Aus den genannten Gründen hat die Informatikkonferenz das Aufgabengebiet der bisherigen Datenlogistik zu jenem einer Informationslogistik erweitert. Diese kümmert sich weiterhin um den Ausbau des kantonalen Datenmarkts, der allmählich zu einer Drehscheibe des verwaltungsinternen Datenverkehrs werden soll. Vermehrt richtet sie ihren Fokus aber auch auf das verwaltungsweite Zusammenspiel von Geschäftsprozessen überhaupt. Vor diesem Hintergrund werden Themen aktuell wie beispielsweise
- Registerharmonisierung (vgl. Ziff. 2.9.7),
- Identity & Access Management (Personenverzeichnisse im Zusammenhang mit Aufgaben der Autorisierung, Authentisierung und dem Durchreichen von Zugangsrechten zwischen interoperierenden Anwendungen usw.; vgl. Ziff. 5.4),
- Customer Relationship Management (CRM): kundenorientierte Ablage und Bereitstellung von Informationen sowie Abwicklung von Geschäften,
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