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Details:
Autor: |
Dr. Robert Heuss, Juri Weiss, Javier Bargas-Avila / e-Government im Kanton Basel-Stadt: Statusbericht 2006 |
Datum: |
14.10.2006 11:25:35 |
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- Bestellung von Schul- und Büromaterial über Internet: Mit der Internet-Anwendungskomponente online-Store können in vollem Umfang Verkaufstransaktionen über das Internet (und auch Intranet) abgewickelt werden.
Der online-Store ist eine funktionale Erweiterung der Internet-Anwendungskomponente Produktkatalog.
2.5.2 Datenlogistik-Infrastruktur
Die Datenlogistik-Strategie vom 17.2.1999 entstand, um einen Ersatz für die integrierte Datenhaltung auf dem seit rund 30 Jahren betriebenen Grossrechner zu schaffen.
Durch das Aufkommen dezentraler Client-Server-Anwendungen drohten Vorzüge, die bis dahin selbstverständlich waren, verloren zu gehen. Der zentrale Grossrechner wurde Ende 2005 aus dem Betrieb genommen. An seiner Stelle sorgt heute der Datenmarkt für einen geregelten Austausch und Abgleich von Daten, die für verschiedene Verwaltungseinheiten von Interesse sind, und dadurch für eine verlässliche Informationsqualität. Wie weit vorausblickend die Datenlogistik-Strategie konzipiert wurde, zeigt sich daran, dass andere Kantone heute erst im Begriff sind, das gleiche Thema anzupacken.
Als Kernstück der aufgebauten Infrastruktur ist der Datenmarkt zu einer unverzichtbaren Basis für die Verwaltungstätigkeit geworden. Wichtige Datenlieferanten zu personenbezogenen Daten wie die Einwohnerdienste, das Grundbuch- und Vermessungsamt, die Motorfahrzeugkontrolle, das Erbschaftsamt und das Betreibungsamt liefern und beziehen täglich Daten zu Einwohnern zwecks Weiterverwendung in anderen Dienststellen oder zur Anzeige in der Datenmarktauskunft. Auch das Angebot raumbezogener Daten wurde erweitert, namentlich durch Daten des Grundbuchund Vermessungsamtes, des Baulinienbüros sowie des Bauinspektorats. Weitere Datenmarktanschlüsse stehen in der Realisierung bzw. in Planung: die Steuerverwaltung, verschiedene kantonale und eidgenössische Lieferanten für Unternehmensdaten, die Gebäudeversicherung sowie die IWB.
Dank des sehr früh gefällten Grundsatzentscheids für eine koordinierte Datenhaltung und der daraus folgenden kantonsweit eindeutigen Identifikation von Personen, Unternehmen und Gebäuden verfügt der Kanton Basel-Stadt heute über Voraussetzungen, die sowohl aus der Sicht der Wirtschaftlichkeit als auch für die Kunden innovative Lösungen und attraktive Leistungen möglich machen. Mit dem neuen Kantonalen Meldewesen (KEMS) lassen sich Mutationen zu Einwohnern (Zuzug, Wegzug, Geburt, Heirat ,Todesfall, etc.) den berechtigten Dienststellen von den Einwohnerdiensten täglich zur Weiterverarbeitung über eine Web-Anwendung via Datenmarktinfrastruktur zur Verfügung stellen.
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