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Autor: |
Andreas Moser / Interview Oktober 2006: Andreas Moser Netviewer; Wachstum aber Kundenfokus nicht verlieren |
Datum: |
20.10.2006 06:03:33 |
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Die Ziele für jede(n) MitarbeiterIn sind klar festgelegt, wie z.B. welche Marktbereiche anzugehen sind. Wir gehen prinzipiell unsere Kunden direkt an, trotz ausgezeichneter Partnerschaften (z.B. Lösungsanbieter SAP). Wir betrachten den Faktor Mensch, ob Kunde oder MitarbeiterIn, als Unternehmenswert!
Wo hat Andreas Moser gelernt mit Menschen umzugehen?
Seit einiger Zeit bin ich als "Verkäufer" in unterschiedlichen IT-Unternehmen tätig gewesen, die auch immer wieder "Leidenswege" hinter sich haben. Nebst den Unternehmensnamen die vernichtet wurden, wurden auch die Menschen wenig bis kaum Ernst genommen.
Netviewer ist nicht an der Börse hat aber Fremdkapital - wie verträglich ist dies mit Ihrer Führungsidee?
Mit Invision haben wir einen exzellenten Investor gefunden, welcher uns im 2005 rund 4 Millionen Euro zur Verfügung gestellt hat. Auch bei Invision sieht man nicht alles kurzfristig, man gibt uns Zeit. Wir weisen ausgezeichnete Erfolge aus und darum stehen wir auch soweit nicht unter Druck. Wir setzen uns selber unter Erfolgsdruck - den Willen haben, die Besten zu sein!
Braucht Netviewer nochmals Geld?
Das Wachstum wird es zeigen. Normalerweise braucht es bei einem solchen Wachstum finanzielle Mittel, doch wenn wir an der Front gut arbeiten, weiterhin in der Zentrale schlank bleiben, eine qualitativ gute Lösung haben, kann es schon sein, ohne weitere "Spritze" aus zu kommen. Die weiteren strategischen Wachstumschritte werden es zeigen.
Geht Netviewer an die Börse?
Verschiedene Varianten wurden auch schon besprochen, ist zur Zeit aber kein Thema.
Ist Netviewer ein "Internet-Software-Hipe?
Dies würde ins 1999 oder 2000 passen, doch in der klaren und übersichtlichen Zeit von heute - nein wir sind nicht ein "Hiper"! Unsere Gründer sind dazu zu seriös. Nochmals - bei uns sind die Menschen im Vordergrund, Kunden und MitarbeiterInnen.
Aber bei Netviewer handelt es sich um ein Stück Software, wie soll da der Mensch in den Vordergrund rücken?
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