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Details:
Autor: |
Veronika Bellone / Schwarze Schafe im Franchising: Worauf muss ich beim Franchise-Einkauf achten? |
Datum: |
03.10.2006 08:49:46 |
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Der Schutz des Namens, des Signets oder möglicher Patente muss als wesentlicher Bestandteil im Franchisevertrag integriert sein. Im Hinblick auf die Konditionenregelung des Systems ist eine gewisse Transparenz angebracht, d.h. Angaben über die Verwendung der Franchiseeinnahmen (z.B. Forschung und Entwicklung, Werbung usw.). Unter anderem lassen sich dadurch auch die Zielsetzungen des Franchiseunternehmens ableiten.
Der Franchisebewerber sollte auf die Expansionsstrategie des Franchisesystems eingehen und erfahren, wann die nationale Marktabdeckung mit wie vielen Partnern stattgefunden haben soll, welche ausländischen Märkte angestrebt werden und in welchem Zeitraum.
Schlussendlich können dann Referenzen von Kunden oder Banken noch die eine oder andere Bestätigung bringen.
Ein schwer messbarer, aber ebenso ausschlaggebender Impuls beim Kaufentscheid einer Franchise ist dann das „Bauchgefühl“. Nach Prüfung aller franchisespezifischen Kriterien ist die Intuition und Sensibilität hinsichtlich der „richtigen Wahl“ für den Aufbau einer eigenen Existenz ebenso bedeutsam. Die ehrliche Frage an sich selbst: Kann ich mir eine längerfristige Zukunft in diesem Bereich vorstellen? Das wird nur der/die Betroffene selbst beantworten können.
FRANCHISNG – EIN BOOM OHNE ENDE!
Fest steht, dass Franchising weltweit boomt und dadurch einen positiven Einfluss auf die Erhaltung des Mittelstandes nimmt. Allein bei uns in der Schweiz gibt es fast 300 Franchisesysteme. Und es werden mehr werden, sowohl inländische Unternehmen wie importierte Konzepte. Die Vorteile eines partnerschaftlichen Verbundsystems und die sich daraus ergebenden Synergieeffekte schaffen mehr Produktivität und eine verbesserte Ausnutzung der vorhandenen Möglichkeiten (Einkauf, Werbung, Betriebsvergleiche, Erfahrungsaustausch...).
Die wachsende Publizität und die Aufklärung über die Erfolgsmöglichkeiten im Franchising werden eine Unternehmenskultur hervorbringen, die von Chancengleichheit geprägt ist.
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