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Details:
Autor: |
claudia klemp |
Datum: |
25.09.2006 15:04:03 |
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Dürftig sei nach einem Bericht der Computerwoche http://www.computerwoche.de allerdings noch die Nachfrage an deutschen Schulen und Universitäten. „Wie Podcasting in der Schule eingesetzt werden könnte, ist beispielsweise in England zu bewundern. So erhalten Schüler der Astley Community High School in Seaton Delaval im September einen iPod, um zu Hause oder unterwegs ihre Spanisch- und Französischkenntnisse zu verbessern. Die Pädagogen haben ihre Schüler gut beobachtet: Im Bus ein Buch aufzuschlagen gilt unter den Teenagern als uncool. Ein tragbares Apple-Gerät schmückt dafür umso mehr“, schreibt die Computerwoche. In Hochschulen zeigten die Initiativen in Augsburg und Osnabrück, was in Podcasting stecke. „An der Universität Augsburg greifen Studenten der Medienpädagogik http://medienpaedagogik.phil.uni-augsburg.de/podcast zum Mikrofon, produzieren ihre jeweiligen Podcasts als Referat und stellen sich anschließend der Diskussion, die auch virtuell auf der Lehrstuhl-Website geführt wird. An der Universität Osnabrück folgt man dem Vorbild der Stanford University, die ein eigenes Portal pflegt, unter dem sämtliche Vorlesungen als Audiodatei abonniert werden können“, führt die Computerwoche weiter aus.
Podcasting sei nach Auffassung des Unternehmensberaters Michael Sander, Geschäftsführer der Lindauer TCP Terra Consulting Partners GmbH http://www.terraconsult.de, ein essentieller Teil des sogenannten Web 2.0. „Diese nächste Generation der Internet-Entwicklung führt zu viel höheren Freiheitsgraden bei der Nutzung und Gestaltung des Internet. Podcasting erlaubt wegen der einfacheren technischen Voraussetzungen das Versenden von Botschaften mit erheblich weniger Aufwand und entscheidend höherer Aktualität“, sagt Sander. In diesem Sinne sei Podcasting auch eine Reaktion auf den globalen Trend der Dynamisierung und Individualisierung. Die Ansprache der Zielkunden oder Mitarbeiter sei direkter und individueller, da jeder Angesprochene ganz bewusst entscheidet, ob und wann sowie auf welchem Endgerät er sich die Botschaft anhöre.
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