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Worauf legen Systembetreiber Wert bei der Nutzung von Traffic Management Systemen?

Worauf legen Systembetreiber Wert bei der Nutzung von Traffic Management Systemen? Mit welchen Anforderungen sind Systemadministratoren zurzeit tatsächlich konfrontiert?

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Autor: 

Karl Zurbriggen, General Manager F5 Schweiz / Worauf legen Systembetreiber Wert bei der Nutzung von Traffic Management Systemen?

Datum: 

12.05.2006 12:58:09






Um möglichst große Flexibilität für Lastverteilung, Health Checking und Persistence zu erreichen, wird die genaue Analyse des lesbaren Datenverkehrs gefordert. Die Möglichkeit den gesamten Traffic in beide Richtungen (Request + Response) und zu jeder Zeitpunkt der Kommunikation zwischen Client und Server auslesen zu können, bietet die entsprechende Flexibilität und ermöglicht die effiziente Integrationen von quasi allen IP-basieren Anwendungen.

- Traffic Optimierung
Neben dem eigentlichen Traffic Management werden Funktionalitäten die zur Entlastung der Server, der Reduzierung der verwendeten Bandbreite sowie schnelleren Antwortzeiten beitragen, häufig hoch priorisiert.

Durch die gezielte Entlastung der Server kann ein zu schnelles Anwachsen der Server verhindert bzw. eine Reduzierung der Serveranzahl erreicht werden. Im Bereich Serverentlastung werden schon seit vielen Jahren SSL Beschleuniger eingesetzt. Diese werden auf den Traffic Managemant Systemen betrieben und übernehmen, im Beispiel Webserver Loadbalancing, für die Server das CPU-intensive SSL-Handshaking für HTTPS-Verbindungen. Hierbei wird der Aufbau der gesicherten Verbindung zwischen dem Client und dem Server in ASIC Prozessoren realisiert. Der Webserver selbst erhält dabei lediglich den unverschlüsselten Datenverkehr.

Die SSL Accelerator Cards wurden in den vergangenen Jahren immer leistungsfähiger. Somit kann die Verschlüsselung der übertragenen Daten ebenfalls in Hardware realisiert werden. Daurch wird der Vorgang der Ver- und Entschlüsselung zusätzlich beschleunigt.

Insbesondere für kurzlebige TCP Verbindungen (z.B. HTTP 1.0 – pro Element einer Website wird eine TCP Verbindung zu Beginn durch den TCP 3-Way-Handshake aufgebaut und am Ende wieder abgebaut) haben die Server relativ hohe Last zu bewältigen, dies keine Nutzdaten sind. Eine Verbesserung liefert HTTP 1.1, bei dem mit sogenannten Keep Alives gearbeitet wird. Dabei wird die TCP-Verbindung solange offen gehalten bis der Server die Session beendet (typischer weise nach Laden einer Seite). Wegen des großen Entlastungpotential wird diese Art der Optimierung sehr häufig gefordert.

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