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Worauf legen Systembetreiber Wert bei der Nutzung von Traffic Management Systemen?

Worauf legen Systembetreiber Wert bei der Nutzung von Traffic Management Systemen? Mit welchen Anforderungen sind Systemadministratoren zurzeit tatsächlich konfrontiert?

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Autor: 

Karl Zurbriggen, General Manager F5 Schweiz / Worauf legen Systembetreiber Wert bei der Nutzung von Traffic Management Systemen?

Datum: 

12.05.2006 12:58:09






Worauf legen Systembetreiber Wert bei der Nutzung von Traffic Management Systemen?

Mit welchen Anforderungen sind Systemadministratoren zurzeit tatsächlich konfrontiert?

- Einleitung:
Sehr häufig werden Traffic Management Lösungen zum Beteiben von Webserver-Farmen eingesetzt. Immer öfter werden diese Systeme für andere Dienste wie VoIP, Streaming, DNS, Terminal Server, Active Directory und Dateisysteme wie NFS genutzt. Die Möglichkeiten hier scheinen keine Grenzen zu kennen, da viele Produkte mit nahezu allen IP-basierten Protokolle zusammenarbeiten können.

Wo in der Vergangenheit teilweise auch software-basierte Lösungen genutzt wurden, haben sich vor allem in größeren bzw. geschäftskritischen Umgebungen nahezu ausschließlich Hardware Loadbalancer etabliert.

Die Hauptaufgabe von Loadbalancern bleibt zweifelsohne das intelligente Verteilen der Daten. Dennoch ergeben sich drüber hinaus im Betrieb elementare Funktionen und Forderungen, ohne deren Erfüllung Traffic Management Systeme nicht eigesetzt werden können.

Eine Zusammenfassung von häufigen Anforderungen aus ganz unterschiedlichen Bereichen von einem der regelmäßig sehr verschiedene Umgebungen antrifft.

- Allgemeines
Wie bei Firewalls, handelt es sich bei Traffic Management Systemen um zentrale Knotenpunkte moderener Netzwerke. Sollte der Loadbalancer ausfallen, so ist in vielen Umgebungen der jeweilige Dienst nicht mehr erreichbar. Darher bestehen ausnahmslos sehr hohe Anforderungen an die Verfügbarkeit und Stabilität der Systeme selbst.

Hardwareseitig werden diese oft durch den redundanten Aufbau der beweglichen Elemente (Netzteile, Lüfter, Festplatten) realisiert. Softwareseitig kommt als Basis für Betriebssysteme oft ein UNIX- bzw. LINUX-Derivat zum Einsatz. Häufig werden über Watchdog-Systeme Prozesse überwacht und bei Ausfall, wenn möglich automatisiert neu gestartet.

Zusätzlich zum nahezu selbstverständlichen Aufbau von Redundanzen der Loadbalancer selbst (meistens Active/Standby, teilweise auch Active/Active), werden bei Ausfall der Hardware sehr häufig kurze Lieferzeiten von Ersatzsystemen angefragt. Diese kurzen Zeiten können durch das Bereitstellen von sogenannten Spare-Boxen in den Räumen des Betreibers im Bereich von Stunden eingehalten werden.

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