|
Details:
Autor: |
IBM Swiss Innovation Outlook / IBM Swiss Innovation Outlook 2006: Rolle und Funktion des CIO wandeln sich |
Datum: |
29.08.2006 14:46:21 |
|
Die Arbeit von Schweizer CIO wird in den kommenden zwei Jahren innovativer. Dies ist die Einschätzung von 20 IT-Verantwortlichen und Experten aus der Bankindustrie, dem Versicherungswesen, der Telekommunikation und der öffentlichen Verwaltung der Schweiz. IBM hat sie im Rahmen ihres neuesten, heute vorgestellten Swiss Innovation Outlook 2006 „Die Rolle des Chief Information Officer in der Schweiz“ in einem zweistufigen Verfahren befragt. Die Betreuung der Infrastruktur sowie die Sicherstellung des operativen Betriebs, die heute häufig noch im Mittelpunkt stehen, wird zukünftig die grundlegende Aufgabe der CIO sein. Mit 10 bis 20 Prozent mehr in der täglichen Arbeit wird er sich jedoch als Chief Innovation Officer positionieren und seinen Beitrag zu Wachstum und Geschäftserfolg beitragen. Als Integrator und Vermittler zwischen IT, Business und verschiedenen Innovatoren im Unternehmen kommt ihm dabei eine Schlüsselrolle zu.
Die Diskussion über die zukünftige Rolle des CIO lässt deutlich zwei Lager erkennen. Die einen prognostizieren den CIO den Status von Lieferanten eines Gebrauchsgutes während die anderen in ihnen die Rolle Chief Innovation Officer sehen. Der Report „Swiss Innovation Outlook 2006 – die Rolle des Chief Information Officer in der Schweiz“ untersucht, in welche Richtung sich die Aufgabe derzeit entwickelt. Dabei zeigt sich die Rolle des CIO noch in der Entscheidungsphase. Zwar nennen alle Gesprächsteilnehmer innovationsorientierte Tätigkeitsfeldern, doch steht bei drei Viertel der Befragten die Betreuung der Infrastruktur im Mittelpunkt. Bei der Hälfte umfassen die Sicherstellung des operativen Betriebs und der IT-Infrastruktur 70 Prozent und mehr der Arbeitszeit. In den kommenden zwei Jahren kommen etwa 10 bis 20 Prozent an innovativen Aufgaben dazu. Ein Drittel der Befragten erwartet überhaupt keine Veränderungen.
Der Wunsch und der Druck nach mehr Innovationen sind durchaus vorhanden. In erster Linie wird er von der Geschäftsleitung forciert, aber auch 38 Prozent der Befragten wollen ein grösseres Engagement für innovative Projekte. Es ist nicht etwa eine Frage des fehlenden Budgets – Sponsoren, Wachstumsgelder, IT-Haushaltsetat oder auch konkret definiertes Budget für Innovation sind in den überwiegenden Fällen vorhanden. Sondern vielmehr ist es eine Frage der Definition der Rolle des CIO selbst. Fehlende Entscheidungsbefugnis und lange Entscheidungsprozesse einerseits sowie andererseits die mangelnde Wahrnehmung als Innovationstreiber innerhalb der eigenen Organisationen sind dabei entscheidende Komponenten. Wenn Innovationsprojekte nicht initiiert werden können, fehlt es auf Seiten des CIO vielfach an betriebwirtschaftlichen Argumenten und „Verkaufstalent“, wie es ein Befragter ausdrückt.
[Vorherige] 1 2 3 [Nächste]
|