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Details:
Autor: |
Rainer Trendelenburg, Geschäftsleiter und Mitbegründer 3pleP / Vom Multiprojektmanagement zur Businesslösung |
Datum: |
11.05.2006 14:14:03 |
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Die Lösung liegt in einer fundierten Softwarearchitektur
Grundlage einer solchen Softwarearchitektur ist eine leistungsfähige Projektdatenbank. Als erste Schicht wird auf dieser das Projektcontrolling aufgesetzt. Es muss die betriebswirtschaftlichen Voraussetzungen gewährleisten, alle Projekte mit allen relevanten Kosteninformationen abzubilden und transparent zu machen.
Ein solches Controllingsystem kann bereits mit wenigen Quellen aufgebaut werden. In der Regel sind alle diesbezüglichen Informationen in einem Unternehmen heute bereits in unterschiedlichen Programmen und Listen vorhanden. Sie müssen jedoch innerhalb der Datenbank in einer geeigneten Struktur durchgängig, redundanzfrei, vollständig und zudem stets aktuell zusammengeführt werden.
Erweiterte Funktionen wie Deckungsbeitragsprognosen, die Innerbetriebliche Leistungsverrechnung oder eine Liquiditätsplanung lassen sich nun leicht integrieren.
Erweiterung zum projektorientierten Businessmodells
Die nächste Schicht bietet die etablierten Methoden des Multiprojektmanagements. Die Steuerung von Terminen und Aufgaben, das Ressourcen-, Risk- und Qualitätsmanage-ment, Ampel- und Statusberichte, Meilenstein - Trendanalyse, Earned Value Analyse und das Knowledge - Management seien als Beispiele genannt. Als Ergebnis steht bereits ein generisches System zur Verfügung, welches auch die Voraussetzungen für eine quali-fizierte Anbindung an Drittanwendungen, wie zum Beispiel die Finanzbuchhaltung, erfüllt.
In diese Architektur können bei Bedarf in einer dritten Schicht allgemeine und branchen-spezifische Fachanwendungen, wie zum Beispiel das Product Lifecycle Management, die HOAI – Honorarordnung für Architekten und Ingenieure oder ein Wartungs- und Supportwesen integriert werden.
Vorgehensmodelle wie Prince2, PMI, Hermes, V-Modell XT, Wasserfall- oder Spiralmodell gewährleisten Prozesssicherheit. Der Aufbau individueller Projekte aus den komplexen Modellen sollte durch das Tayloring, die selektive Auswahl von Elementen aus den Vorgehensmodellen, unterstützt werden. So können individuelle Vorgehensmodelle gemäß den eigenen Branchen- und Prozessanforderungen realisiert oder aus den gegebenen Standards weiter entwickelt und auch zum Bestandteil des Qualitätsmanagementsystems werden.
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