Home News Artikel Community Members über ITnewsbyte.com   
 

Der Sarbanes-Oxley Act (SOX) als Instrument der Corporate Governance

Der Sarbanes-Oxley Act (SOX) als Instrument der Corporate Governance (Eine nicht-amerikanische Sichtweise)

Diese Seite jetzt zu Ihren Favoriten hinzufügen...  

  Detail  

  Bilder  

  Kontakt  

    



Details:

Autor: 

Der Sarbanes-Oxley Act als Instrument der Corporate Governance / Björn Menden, Anne Bernzen, Markus Triebswetter, Rolf Kralisch, Stephan Schilling, Melanie Metz

Datum: 

17.08.2006 16:19:50






Der durchschnittliche Jahresumsatz der von der FEI befragten US-amerikanischen Unternehmen beträgt laut FEI (Hrsg.) (2005, S.1) fünf Mrd. US Dollar. Die 21 befragten europäischen Unternehmen zuzüglich weisen dagegen einen Umsatz für 2004 von durchschnittlich ca. 30 Mrd. US Dollar aus.
Auch hinsichtlich der Notwendigkeit die Einschätzung der Kosten zu korrigieren zeichnen die Unternehmen der Studie hier kein anderes Bild. Nur 24% der Unternehmen geben an, dass sie mit Ihrer Einschätzung der Kosten mehr oder weniger korrekt lagen. Alle anderen sind denselben Weg gegangen wie der Mehrzahl der amerikanischen Unternehmen und mussten Ihre Kosteneinschätzungen auf Basis der gemachten Erfahrung in die Höhe schrauben.
Die dargestellten Kosten sind damit das Ergebnis von wiederholt korrigierten Erwartungen. Diese Korrektur der Kosten ist bei 49% der Unternehmen durchaus deutlich ausgefallen. Größenordnungen von Budgeterhöhungen von 50% sind hier keine Seltenheit. Ohne spürbare Änderungen in der Budgetplanung sind gerade einmal 19% der Unternehmen durch die Implementierung des Sarbanes-Oxley Act gegangen.
Interessant ist hierbei, dass Unternehmen, die die Umsetzung des Sarbanes-Oxley Act ohne Budgeterhöhungen bzw. mit nur geringfügigen Erhöhungen mehrheitlich einen reinen Top-Down-Ansatz gewählt haben bzw. mit geringerer Ausprägung einen reinen Bottom-Up-Ansatz. In der Gruppe der Unternehmen, die mit einer Mischung oder einem Methodenwechsel unterwegs waren, finden sich überwiegend Unternehmen, die mit ihren ersten Budgetabschätzungen weit unter dem lagen, was jetzt als realistisch angesehen wird.
Bei der Betrachtung der Kostenseite muss man allerdings dazu sagen, dass die tatsächlichen Kosten der Einführung nur bedingt transparent sind. Die Frage bei solchen Angaben ist immer, welche Aufwendungen in die Rechnung einbezogen wurden. Kosten für externe Dienstleistungen sind in der Regel transparent bzw. bekannt, auch ließen sich Kosten ansetzen für Mitarbeiter, die für die Arbeit in einem Umsetzungsprojekt ganz oder teilweise abgestellt wurden.

[Vorherige]  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 [...]  [Nächste]







spacer
Member Bereich
Login:
Ihre Emailadresse:

Ihr Passwort:

Auto-Login

Community
Diskutieren Sie diesen Artikel jetzt mit anderen Mitgliedern...
Aktionen:
Gefällt Ihnen diese Seite?
spacer

spacer
spacer spacer spacer
spacer

 sitemap