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Details:
Autor: |
Der Sarbanes-Oxley Act als Instrument der Corporate Governance / Björn Menden, Anne Bernzen, Markus Triebswetter, Rolf Kralisch, Stephan Schilling, Melanie Metz |
Datum: |
17.08.2006 16:19:50 |
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Das COSO-Konzept im Zusammenspiel mit der schlichten These, dass die Fragestellungen der Corporate Governance in der strukturellen Organisation, den Prozessen, der IT und – dahinter liegend – in der Kultur eines Unternehmens ihre Beantwortung finden müssen, lässt einen Kompass – vielleicht auch eine Landkarte – für unternehmensinterne Corporate Governance entstehen.
Die Frage nach der Umsetzung der relevanten Interessen im Unternehmen lässt sich in einer solchen Struktur fassen und hinsichtlich der Stakeholder-Perspektive (relevante Interessen) und der Unternehmensstrategie bzw. Unternehmenspolitik überprüfen. Auch die Fragen, inwieweit Controlling hier eine Rolle spielt, wie diese ausgestaltet ist oder sein kann und welche anderen Bereiche und Aufgabenfelder hiermit verknüpft sind, lassen sich in einem solchen Framework fassen und diskutieren.
4. Die Studie
Dass der Sarbanes-Oxley Act einen Einfl uss auf Corporate Governance bzw. die Diskussion dieses Begriffes hat, dürfte unbestritten sein. Die Studie selbst liefert Indizien und Anhaltspunkte für die Frage, wie der Effekt des Act auf die Corporate Governance von europäischen Unternehmen wahrgenommen wird.
Nachdem das, was man an Empirie und Erfahrungsberichten fi nden kann, meist durch eine amerikanische Sichtweise geprägt ist, die Diskussion über Unterschiede in Wahrnehmung oder Vorgehensweise aber nicht abreißt, haben Detecon Consulting und RölfsPartner in Kooperation mit der Fachhochschule Regensburg 21 europäische Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen befragt. Der Schwerpunkt lag hierbei mit 38% auf deutschen Unternehmen.
Hinsichtlich der Unternehmensgröße reichte das Spektrum gemessen am Umsatz von US$ 350 Mio. bis zu ca. US$ 50 Mrd. (ohne Finanzinstitute).
Hintergrund und Motivation der Studie ist es, dem durch amerikanische Erfahrungen geprägten Bild der Umsetzung des Sarbanes-Oxley Act eine europäische Sichtweise gegenüberzustellen, die bislang weitgehend fehlte.
Gezeichnet wird das derzeitige Bild überwiegend durch amerikanische Studien wie die des „Institute of Internal Auditors (IIA)“, die bereits mehrere Umfragen zur Wahrnehmung und zur Umsetzung des Sarbanes-Oxley Act in den USA durchgeführt haben, oder der großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften.
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