Home News Artikel Community Members über ITnewsbyte.com   
 

Der Sarbanes-Oxley Act (SOX) als Instrument der Corporate Governance

Der Sarbanes-Oxley Act (SOX) als Instrument der Corporate Governance (Eine nicht-amerikanische Sichtweise)

Diese Seite jetzt zu Ihren Favoriten hinzufügen...  

  Detail  

  Bilder  

  Kontakt  

    



Details:

Autor: 

Der Sarbanes-Oxley Act als Instrument der Corporate Governance / Björn Menden, Anne Bernzen, Markus Triebswetter, Rolf Kralisch, Stephan Schilling, Melanie Metz

Datum: 

17.08.2006 16:19:50






Ein Element, das gerade in einer Top-Down-Sicht eine maßgebliche Rolle spielt, sind die Company Level Controls. 47% der Unternehmen sind die Implementierung der Company Level Controls nachgelagert angegangen und haben sich zunächst auf die Umsetzung der transaktionsbasierten Kontrollen fokussiert. Die Zahl der Unternehmen, die hier keine Angabe zur Implementierung oder zum Implementierungszeitpunkt gemacht haben, ist allerdings mit 43% vergleichsweise hoch, was eine Aussage in Zusammenhang mit der Effizienz der Umsetzung und dem gewählten Ansatz (Top-Down vs. Bottom-Up) schwierig macht. Einheitlich ist die Einschätzung der Bedeutung des „Tone at the Top“, also der Frage, inwieweit durch das Management ein den Grundsätzen guter Corporate Governance entsprechendes Verhalten vorgelebt und gefördert wird.
Von den Unternehmen, die sich zu diesem Thema geäußert haben, halten alle bis auf eines, den „Tone at the Top“ für ein wichtiges Instrument und eine wichtige Grundlage für die Implementierung des Sarbanes-Oxley Act.
Abgesehen von dem sicherlich unbestrittenen Einfl uss des „Tone at the Top“ auf eine gute Corporate Governance, hat der „Tone at the Top“ auch einen Einfluss auf die Umsetzung des Sarbanes-Oxley Act als solches. Ein klares Committment des Managements zu den durch den Act eingeforderten Verhaltensregeln und Nachweisen befördert auch die Akzeptanz, im Mindesten aber die Priorität, mit der die Umsetzung des Act betrieben wird. Auf der anderen Seite ist die Umsetzung des Act, insbesondere der Section 404 aber auch ein Vehikel, um Corporate Governance über den „Tone at the Top“ im Unternehmen zu einem diskutierten Thema zu machen. Die Frage, wo das Thema Sarbanes-Oxley Act - ggf. im ersten Schritt auch nur die Sections 302 und 404 – aufgegriffen werden soll, ist eine Frage, die sich - wie bei jedem anderen neuen Thema auch – jedes der betroffenen Unternehmen stellen musste.
Die Heterogenität in den Antworten hat ihren Ursprung zum einen in der unterschiedlichen aufgabenbezogenen Aufteilung der in Frage kommenden Bereiche. Zum anderen offenbart die Fragestellung der Section 404 je nach Sichtweise unterschiedliche Antwortmöglichkeiten. Da es letztlich darum geht, Risiken in den Abschlussprozessen entgegenzuwirken, bietet es sich auf der einen Seite an, das Thema im Bereich Abschluss / Finanzen / Reporting zu sehen, die Risikoorientierte Logik würde aber ebenso für den Bereich Risikomanagement sprechen. Interessant ist als Ergebnis der Studie, dass zwischen Verankerung des Projektes und Verankerung der Regelorganisation eine – wenn auch geringfügige – Verlagerung aus den Bereichen Accounting / Finanzen / Reporting hin zur Internen Revision zu sehen ist. Nur eines der befragten Unternehmen nimmt die Umsetzung des Sarbanes-Oxley Act zum Anlass, dies in einem neu zu schaffenden Organisationsbereich als Direct Report des CFO zu verankern.

[Vorherige]  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 [...]  [Nächste]







spacer
Member Bereich
Login:
Ihre Emailadresse:

Ihr Passwort:

Auto-Login

Community
Diskutieren Sie diesen Artikel jetzt mit anderen Mitgliedern...
Aktionen:
Gefällt Ihnen diese Seite?
spacer

spacer
spacer spacer spacer
spacer

 sitemap