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Der Sarbanes-Oxley Act (SOX) als Instrument der Corporate Governance

Der Sarbanes-Oxley Act (SOX) als Instrument der Corporate Governance (Eine nicht-amerikanische Sichtweise)

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Der Sarbanes-Oxley Act als Instrument der Corporate Governance / Björn Menden, Anne Bernzen, Markus Triebswetter, Rolf Kralisch, Stephan Schilling, Melanie Metz

Datum: 

17.08.2006 16:19:50






Andere Aufwendungen, die direktes Ergebnis der Umsetzung sind bzw. spezifische Elemente der Umsetzung verkörpern, sind der Umfang des Testings und der Dokumentationsaufwand. Vieles von dem, was im Rahmen des Act an Kontrollen verlangt wird, ist für Unternehmen nichts Neues und meist auch implementiert. Das eigentlich Neue ist die Dokumentation und die umfassende Prüfung der Kontrollen.
Auch die von den Unternehmen in der Regel vorgenommenen Probedurchläufe haben weiteren Aufwand erzeugt. Insbesondere die erste Rubrik der Dokumentationsdefi zite ist nicht ohne Konsequenzen. Die Dokumentation findet sich bei den Aufwandstreibern mit anderen Rubriken an zweiter Stelle.
Defizite in der Dokumentation führen aber oder gerade deshalb die Liste der Kontrollmängel an, die in den Probeläufen festgestellt wurden.
Fehlende Kontrollen sind der zweite Mangel, der sich prominent und vor allem aufwandswirksam äußert. Auch wenn die geforderten Kontrollen nicht immer etwas Neues für die Unternehmen sind, so sind die Anforderungen in der Regel eher so interpretiert worden, dass die Unternehmen mehr und nicht weniger Kontrollen benötigen. Dies mag auch daran liegen, dass die Unsicherheit hinsichtlich SEC und die mangelnden Erfahrungen mit dem, was vor dem (prüfenden) Wirtschaftsprüfer ausreicht, zu einer vorsichtigen und eher gründlichen Umsetzung geführt haben. Auch auf der Seite der (prüfenden) Wirtschaftsprüfer waren die Unternehmen lange mit klaren Aussagen alleine gelassen. Hierin findet sich auch ein Grund dafür, dass der Ruf nach Best Practice nach wie vor unter den befragten Unternehmen recht laut ist.
Alles, was bislang unter der Dimension Kosten und Kostentreiber diskutiert wurde, betrifft die erste Umsetzung des Act, also die Projektphase, die naturgemäß über den laufenden Kosten des Regelbetriebs liegen dürfte. Die Kosten des Regelbetriebs sind vielfach eine Mischung aus Erwartung und Vorwegnahme, was ein Regelbetrieb kosten darf. Auch sind hier in Teilen schon Elemente einer

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