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Der Sarbanes-Oxley Act (SOX) als Instrument der Corporate Governance

Der Sarbanes-Oxley Act (SOX) als Instrument der Corporate Governance (Eine nicht-amerikanische Sichtweise)

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Der Sarbanes-Oxley Act als Instrument der Corporate Governance / Björn Menden, Anne Bernzen, Markus Triebswetter, Rolf Kralisch, Stephan Schilling, Melanie Metz

Datum: 

17.08.2006 16:19:50






Da der Sarbanes-Oxley Act aber weite Teile des Unternehmens erreicht und dementsprechend Mitarbeiter aus unterschiedlichen Bereichen in unterschiedlichsten Umfängen von der Umsetzung mit entsprechendem zeitlichen Aufwand betroffen sind, ist eine Gesamtkostenbetrachtung natürlich nur eine Dementsprechend ist der Zeitaufwand, den die eigenen Mitarbeiter sowohl in den für die Umsetzung verantwortlichen Bereichen erbringen müssen als auch in den betroffenen Fachseiten der Kern des internen Aufwands. Negative Folgen auf das Tagesgeschäft haben nur sechs Unternehmen aufgeführt, auch wenn dies eine Standardargumentation der betroffenen Bereiche sein mag.
Letztlich werden sich diese Argumente in dem Maße, in dem das Durchführen und Dokumentieren von Kontrollen gemäß des Act zu einem Standard werden, auflösen. Ein solches Phänomen ist nicht unbekannt und eine verständliche, in den Anfangszeiten der Umsetzung auch durchaus berechtigte Reaktion.
Einen ähnlichen Lebenszyklus haben Maßnahmen im Bereich des Qualitätsmanagements oder von ISO-Zertifi zierungen ebenfalls erlebt.
In den meisten Unternehmen (80%) wurden durch den Sarbanes-Oxley Act zusätzliche Stellen in den für die Umsetzung verantwortlichen Einheiten geschaffen – dies natürlich auch mit Blick auf die anstehende und in einigen Unternehmen bereits angegangene Überführung in die Regelorganisation.
Oftmals ist die Verstärkung interner Ressourcen auch ein Substitut der in Anspruch genommen Beratungsleistungen – meist durch eine der großen vier Wirtschaftsprüfungsgesellschaften. Die Unterschätzung des Aufwands hat ihre Ausprägung auch in einem wesentlich höheren Aufwand für externe Beratungsleistungen, deren Reduzierung auf der Agenda eines jeden Unternehmens mehr oder weniger deutlich steht. In den meisten Unternehmen ist es nicht nur Beratung im eigentlichen Sinne des Wortes, sondern auch schlicht Kapazität, die im benötigten Umfang für die Herausforderungen und den damit verbundenen Aufwand der Umsetzung nicht vorhanden ist oder war.

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