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Details:
Autor: |
Armin Fetz / Business-Software im KMU-Bereich |
Datum: |
14.08.2006 07:30:28 |
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Funktional erwartet sich Köberl von einer zeitgemässen Geschäftssoftware, dass sie eine durchgängige Prozessabwicklung unterstützt. Köberl: „Dazu gehört im Auftragsabwicklungssystem eine automatische Weiterverarbeitung von Bestellungen, die zum Beispiel im integrierten Web-Shop erfasst worden sind. Auch sollte der Rechnungsstellungsprozess papierlos über das so genannte EBPP (Electronic Bill Presentment and Payment) oder die elektronische Rechnungsstellung direkt ins Bankportal des Rechnungsempfängers erfolgen. Bei den geschäftsübergreifenden Prozessen mit Lieferanten und Kunden sollten sich sämtliche Daten von Auftragsbestätigungen, Lieferscheinen und Rechnungen ohne Medienunterbrüche digital austauschen lassen. Besonders wichtig sind die durch gesetzliche oder marktrelevante Änderungen bedingte Versionen, wie zum Beispiel diese mit dem kommenden Lohnausweis, jene mit neuen Möglichkeiten für E-Business oder mit dem einheitlichen Lohnmeldeverfahren mit Sozialversicherungen oder Privatversicherern.“
((ZT)) Markt bleibt heiss
Auch wenn die ERP-Durchdringung des KMU-Segments schon weit fortgeschritten scheint, erwarten sich vor allem die grösseren Marktplayer noch beträchtliche Wachtumspotenziale. „Eine grosse Anzahl der angebotenen Lösungen entspricht nicht dem ERP-Ansatz, der durch die integrierte Business Prozesse definiert wird,“ bringt Rollero die Verdrängsmöglichkeiten auf den Punkt. Sowohl SAP wie auch Microsoft haben den KMU-Markt zu strategischen Geschäftsfeldern erklärt. Traditionelle KMU-Anbieter wie Abacus, Sage, Bison und viele Anbieter werden mit Haut und Haaren ihre angestammten Jagdreviere zu verteidigen suchen. Aus dieser Warte darf man die weitere Entwicklung dieses Marktes mit grosser Spannung beobachten.
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