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Details:
Autor: |
Armin Fetz / Business-Software im KMU-Bereich |
Datum: |
14.08.2006 07:30:28 |
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Dass Geschäftslösungen heute mehr können müssen, als Prozesse zu optimieren, ist sich Floris van Heijst sicher, Chef der KMU-Abteilung von Microsoft Schweiz: „Business-Lösungen müssen sich dem Informationsbedarf des Mitarbeitenden anpassen über verschiedene Anwendungen hinweg und im Idealfall, ohne dass er seine gewohnte Arbeitsumgebung verlassen muss. Dies erfordert die enge Verzahnung von Kommunikations- und Geschäftsprozessen. Klassische Office-Anwendungen und Geschäftslösungen verschmelzen. Serviceorientierte Architekturen ermöglichen die bedarfsgerechte Nutzung von Dotnet-basierten Web Services. Microsoft Business Framework ermöglicht die Modellierung von Geschäftsprozessen durch Nutzung einer einheitlichen Entwicklungsumgebung und Nutzung von Prozessbibliotheken.“
Um dem Anwender echte Wettbewerbsvorteile bieten zu können, muss so ein Produkt aus dem Blickwinkel von Floris van Heijst flexibel und benutzerfreundlich sein sowie „niedrige Anschaffungs- und Lebenszykluskosten aufweisen“. Wie der KMU-Chef von Microsoft weiter hervorstreicht, erwarten die Anwender heute umfangreiche Reporting- und Analysetools als integraler Bestandteil ihrer Geschäftssoftware. Van Heijst: „Microsoft trägt diesen Anforderungen Rechnung vor allem durch die enge Integration in Excel und Word zur Erstellung von Reports und Auswertungen. Komplexere Analysen können durch die umfangreichen SQL BI Funktionalitäten wie Reporting und Analysis Services sichergestellt werden.“ Und SCM sei ohnehin integraler Bestandteil einer ERP Lösung.
((ZT)) Kurze Wege zum Kunden
Beim grossen Schweizer Platzhirsch im KMU-ERP-Segment, der St. Galler Abacus, scheint man vor der immer stärker werdenden Konkurrenz noch nicht zu zittern, wie aus den Bemerkungen des Geschäftsleitungsmitglieds Thomas Köberl hervorgeht. Köberl: „Abacus hat als lokaler Anbieter, der mit den hiesigen Verhältnissen bestens vertraut ist, einen grossen Vorteil gegenüber den internationalen Mitbewerbern, für die die Schweiz nur ein Markt unter vielen und dazu erst noch ein kleiner ist. Im Gegensatz zu SAP oder Microsoft sind bei Abacus die Wege vom Kunden zum Hersteller kurz und ein typischer Schweizer KMU hat bei Abacus ein ganz anderes Gewicht, als er das bei einem multinationalen Firmenkonglomerat je haben könnte. Zudem handelt es sich bei den ERP-Produkten von SAP und Microsoft in diesem Bereich um zugekaufte Software, die ausserdem auf älteren Technologien aufbaut: Bei SAP handelt es sich um eine ausschliesslich Windows-orientierte Fat-Client-Technologie, bei Microsoft um Produkte, die teilweise ihre Wurzeln in den 80er Jahren haben. Unser Produkt hingegen wird in Java neu geschrieben, mit dem Ziel, eine vollständig Internet-taugliche Lösung anzubieten.“
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