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Business-Software im KMU-Bereich

Auch wenn sich die Hersteller gegenseitig fressen oder miteinander verschmelzen, tummeln sich im Schweizer KMU-Markt für Geschäftssoftware noch immer über 200 Anbieter.

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Autor: 

Armin Fetz / Business-Software im KMU-Bereich

Datum: 

14.08.2006 07:30:28






((Zwischentitel)) Technische Herausforderungen

Befragt man einige wichtige Player im Schweizer Markt danach, was eine Business Software im KMU-Umfeld heute können muss, um dem Anwender zu einem Wettbewerbsvorteil zu verhelfen, so lässt sich heraushören, dass die Kunden mit ihren Ansprüchen die Latte immer höher legen.
Für Marc Ziegler von Sage sind „Pay per Use, ASP, Dotnet und integrierte Lösung sicher Schlagwörter, die in Zukunft mehr an Bedeutung gewinnen. Anwender werden in Zukunft immer weniger bereit sein, eine Standardsoftware zu einem hohen Preis zu erwerben, wenn sie aus einem grossen Teil der vorhandenen Funktionen keinen Nutzen ziehen können. Die Lösungen werden in Zukunft plattformunabhängig zu jeder
Zeit an jedem Ort genutzt werden können. CRM und SCM werden komplett in eine
ERP Lösung integriert werden müssen, um dem Anwender eine durchgängige und
lückenlose Lösung bieten zu können.“

Aus Sicht der deutschen Softwareschmiede SAP muss eine moderne Lösung „auf aktuellen Standards und Entwicklungstechnologien beruhen, um die Kosten für Releasemanagement und Weiterentwicklung tief zu halten,“ wie Unternehmenssprecherin Claudia Rollero mitteilt. Und weiter: „ KMU fordern eine einfache und unkomplizierte Einführung zu kalkulierbaren Gesamtkosten, erwarten aber trotzdem, ihre kundenspezifischen Anforderungen abbilden zu können. Mit dem Software Development Kit (SDK) stehen den SAP-Partnern und/oder den Anwendern ein Werkzeug zur Verfügung, um Erweiterungen einfach und schnell zu realisieren.“ Mehrwertpakete wie etwa die Integration mit MS Excel stehen laut Rollero bereits zur Verfügung und werden kontinuierlich erweitert. „Mit dem SAP Business One Integration Tool Kit können auch Drittsysteme einfach und schnell vernetzt werden,“ verweist die SAP-Unternehmenssprecherin auf die wichtige Disziplin der Integration.

Bei der Innerschweizer Anbieterin Bison streicht man vor allem die Flexibilität heraus. Stefan Forster, Leiter Corporate Strategy bei Bison: „Wir stehen im ERP Bereich vor einem Technologiewandel. Weg von der monolithischen Standardsoftware zu einer flexiblen, offenen, prozessorientierten Business Software. Wir setzen mit Bison Solution auf die J2EE-Technologie. Unsere Internet Architektur erlaubt einen Zugriff von überall und jederzeit. Wir bieten also quasi den Zugang zur globalen Welt. Denn die Vernetzung wird weitergehen. Und dank unserem ausgeklügelten Workflow System können die Prozesse auf den Anwender zugeschnitten werden. So kann der Anwender jederzeit auf veränderte Marktbedürfnisse rasch reagieren. Diese zwei Punkte sind für ein Unternehmen in Zukunft entscheidend, um die Nase vorne zu haben.“ Laut Forster verfügt Bison Solution auch bereits über eine durchgehende Supply Chain Management Lösung und „auch im Business-Intelligence-Bereich (BI) bieten wir einiges. Über den Business Data Integrator lassen sich nahtlos BI-Lösungen einbinden.“

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