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Details:
Autor: |
Armin Fetz / Business-Software im KMU-Bereich |
Datum: |
14.08.2006 07:30:28 |
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Business-Software im KMU-Bereich
Auch wenn sich die Hersteller gegenseitig fressen oder miteinander verschmelzen, tummeln sich im Schweizer KMU-Markt für Geschäftssoftware noch immer über 200 Anbieter. Nach Ansicht so mancher Experten müssten viele, vor allem kleinere Anbieter, von der Bildfläche verschwinden, da sie nicht mehr in der Lage seien, den Anforderungen der KMU technisch zu folgen. Durch die Konzentration auf Nischen und funktionale Schwerpunkte wird sich aber ein nicht geringer Teil gegen die Übermacht der Grossen weiterhin behaupten.
Wie die Grossbetriebe sind heute auch wesentliche Teile der schweizerischen KMU (kleine und mittlere Unternehmen) exportorientiert und müssen sich im globalen Markt mit Konkurrenten aus aller Welt messen. Dementsprechend sind die Anforderungen dieser Firmen an ERP-Systeme (Enterprise Resource Planning) kaum minder komplex als diejenigen der internationalen Konzerne. Die Zeiten, als die KMU-IT von den ICT-Profis als Kinderkram abgetan wurde, sind vorbei. Denn mit Mehrsprachigkeiten, Währungskonformitäten, internationalen Anbindungen an die Netze von Lieferanten und Abnehmern, gesetzlichen Auflagen und vielen anderen Rahmenbedingungen müssen sich auch die Kleineren respektive deren IT-Lösungen herumplagen. Funktional erwarten die IT-Verantwortlichen der Kleinen und Mittleren denn auch, dass Geschäftslösungsplattformen nicht starr, sondern flexibel erweiterbar, integrationsfähig und an die branchenspezifische Prozesse anpassbar sind. Gefragt sind vertikale Gesamtlösungen aus einer Hand, kombiniert mit guten Serviceleistungen.
Für die Hersteller präsentieren sich die KMU heute in jeder Beziehung als kommerzielle Hoffnungsträger. Auch Robert Weiss, der alljährlich den Schweizer ICT-Markt unter die Lupe nimmt, weist darauf hin, dass die KMU für sämtliche Geschäftsaktivitäten der ICT-Hersteller immer stärker ins Zentrum rücken, sei dies nun in Bezug auf Hardware- und Softwarelösungen oder etwa Infrastrukturen und Dienste. Und das ist doch etwas relativ Neues – dass die KMU so etwas wie einen Megatrend im ICT-Markt verkörpern.
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