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Details:
Autor: |
Dr. Philipp Hofstetter / Börsenplatz Europa – Magnet für Börsengänge |
Datum: |
11.08.2006 13:55:57 |
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(erstes Quartal 2006: 126) registriert. Zudem stieg das Gesamtemissionsvolumen gegenüber
dem ersten Quartal um über 100 Prozent auf Euro 19’415 Millionen.
Europa heiss begehrt
Europa ist nach wie vor ein attraktiver Ort für Börsengänge internationaler Unternehmen. Im
zweiten Quartal 2006 fanden in Europa 33 nicht-europäische Neuemissionen mit einem Volumen
von insgesamt Euro 1’246 Millionen statt, was 6 Prozent der Gesamtemissionssumme
ausmachte. Dies stellt gegenüber dem vorhergehenden Quartal mit Euro 5’459 Millionen jedoch
einen Rückgang dar. Indien war mit 12 Börsengängen in Luxemburg das Land mit den meisten
internationalen Börsengängen auf dem europäischen Börsenplatz. Auf den nächsten Plätzen
folgten Australien mit fünf Börsengängen sowie die USA mit vier Börsengängen, welche alle am
AIM abgewickelt wurden. Obschon London seine Position als Europas führende Börse im Sinne
des Emissionsvolumens abtreten musste, bleibt London weiterhin der attraktivste Markt für
internationale Börsengänge. 20 internationale Unternehmen im Gesamtwert von Euro 435
Millionen wurden im zweiten Quartal dort kotiert.
Der grösste Börsengang des Quartal über Euro 2’069 Millionen fand an der Borsa Italiana mit
SARAS SpA, die grösste unabhängige Petroleumraffinerie im Mittelmeergebiet, statt. Dieser
Börsengang machte 80 Prozent der Gesamtemissionssumme an der Borsa Italiana und 11
Prozent des gesamteuropäischen Emissionsvolumens im zweiten Quartal aus. Die Oslo Børse
verbuchte den zweit grössten Börsengang des Quartals und stieg, mit einem Emissionsvolumen
von insgesamt Euro 1’918 Millionen, auf Platz fünf auf.
Rückgang in den USA
Auch im übrigen Europa zogen die Aktivitäten an. Die Madrider Börse verzeichnete sechs
Börsengänge in einer Gesamthöhe von Euro 1’435 Millionen. Im vorangehenden Quartal sowie
im gleichen Quartal des Vorjahres fanden in Madrid keine Transaktionen statt. Die Warschauer
Börse verzeichnete fünf Zugänge in der Höhe von insgesamt Euro 61 Millionen. Nach Euronext
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